Unsere Philosophie

Fördern statt fordern

Unsere heutige demokratische Gesellschaft basiert auf einem Grund- konsens, wonach Geben und Nehmen zum beiderseitigen Wohl Hand in Hand gehen. Die globalisierte Wirtschaftswelt des 21. Jahrhunderts bietet Geschäftspartnern in aller Welt neue Chancen. Doch hat sie mitunter auch solche Geschäftsmodelle hervorgebracht, bei denen Nehmen und Fordern überwiegen. Nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen sind so auf Dauer kaum möglich.

Selbsthilfe aus eigener Kraft als Unternehmensprinzip

Die Entstehung des Genossenschaftsrechts Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland war die sozialpolitische Antwort auf eine Wirtschaftskultur, die stark durch einseitige Geschäftsbeziehungen geprägt war. Nicht selten nahmen diese Geschäftsbeziehungen die Form eines einseitigen Abhängigkeitsverhältnisses an. Weniger kapitalkräftige Bevölkerungs- schichten in den großen Städten und vor allem auf dem Land wurden von ihren Lieferanten und von ihren Abnehmern häufig gleichermaßen ausgenutzt.

Drei Freunde müsst ihr sein ... 

Genossenschaften sind ihrem Wesensprinzip nach Gemeinschaftsbetriebe. Ihre Mitglieder sind als Teilhaber Miteigentümer des Unternehmens und zugleich dessen Kunden. Das Mitglied profitiert von den Leistungen des Gemeinschaftsbetriebes, doch zugleich ist es auch aktiv als Unternehmer gefordert. Dieser Grundsatz ist als genossenschaftliches Identitätsprinzip im Genossenschaftsrecht verankert. Von dieser symbiotischen Wechselbeziehung profitiert das gesamte Unternehmen als Gemeinschaftsbetrieb. Dabei sind alle denkbaren Unternehmensgrößen möglich. Wie viele Mitglieder braucht man eigentlich, um eine eingetragene Genossenschaft zu gründen? Nicht mehr als drei, seit der Novelle des Genossenschaftsgesetzes von 2006.

Unternehmer, Teilhaber und Kunde in einer Person

In Paragraph 1 des Genossenschaftsgesetzes (GenG) sind eingetragene Genossenschaften als Organisationen definiert, "deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern". Damit wird das Mitglied und sein individuelles Fortkommen automatisch zum alleinigen Unternehmenszweck, Leitbild und Selbstverständnis der Genossenschaft. Genossenschaften sind dementsprechend nicht renditeorientiert, sondern mitgliederorientiert. 
Einzig zulässiger Unternehmenszweck für eine eingetragene Genossenschaft (eG) ist der Förderzweck.

Member Value statt Shareholder Value 

Unternehmensrechtlich gesehen stellt die eingetragene Genossenschaft (eG) eine Mischform aus Personengesellschaft und körperschaftlich organisierter Kapitalgesellschaft dar. Anders als reine Kapital- gesellschaften sind Genossenschaften nicht dem Shareholder Value, dem Investoreninteresse verpflichtet, sondern dem sogenannten Member Value, dem wirtschaftlichen Fortkommen der Mitglieder. In der Fachliteratur wird Member Value definiert als "möglichst hohe(r) exklusive(r) Mitgliedernutzen", der Mitgliedern einen konkreten Vorteil gegenüber Nichtmitgliedern bietet. Wie jede Genossenschaftsorganisation bietet die ZG Raiffeisen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern ein solch individuelles Förderportfolio.

Rein rechtlich gesehen kann eine Genossenschaft auch als Aktien- oder Kapitalgesellschaft organisiert sein, sofern der genossenschaftliche Förderzweck in der Satzung festgeschrieben ist und alle organisatorischen Auflagen des Genossenschaftsrechts erfüllt sind.

Buchtitel Unsere Genossenschaft
Unsere Genossen- schaft

Wie funktioniert eine Genossenschaft? Werner Grosskopf, Hans-Hermann Münkner und Günther Ringle gehören zu den renommiertesten Genossenschaftsforschern in Deutschland. Der Betriebswirt, der Gesellschafstrechtler und der Agrarwirtschaftsexperte haben Erkenntnisse und Einsichten aus ihrer langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit in einem Überblickswerk zusammengestellt.

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