20.12.2019

Genossenschaftsidee schafft Verbindung: Delegation aus Äthiopien bei ZG Raiffeisen zu Gast

Einen interkulturellen Austausch besonderer Art haben die ZG Raiffeisen und eine gut 20-köpfige Delegation aus Äthiopien erlebt. Während des insgesamt dreistündigen Treffens entwickelte sich ein lebhafter Dialog zwischen Unternehmensvertretern und den Gästen aus Agrarbranche, Forschung und Regierung des afrikanischen Binnenstaates.  Die Delegation befand sich im Rahmen eines vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragten Projekts auf einer einwöchigen Deutschlandreise.

Nach einer Begrüßung durch Vorstand Lukas Roßhart gewährte die ZG Raiffeisen ihren Besuchern in der Zentrale Einblicke in die Unternehmensstruktur und in wirtschaftliche Schwerpunkte unter besonderer Berücksichtigung der Agrar-Geschäftsbereiche und der genossenschaftlichen Zielsetzung und Anforderung. Die zahlreichen Fragen und  Anmerkungen der Gäste zeigten, dass in Äthiopien ähnliche strukturierte Genossenschaften ihren Mitgliedern vergleichbare Geschäftsmodelle anbieten, darunter den Ankauf und die Vermarktung von Getreide inklusive Lagerung.

Besonders interessiert war die Delegation an den Beratungsleistungen im Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion sowie an den Vermarktungsmodellen. „Einige Teilnehmer möchten ihre Angebote für ihre Mitglieder jetzt erweitern und verbessern“, berichtet Svenja Kirsch von der Gemeinschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die die Gruppe auf ihrer Deutschlandreise betreut hat. Die Führung Rheinhafenstandort der ZG Raiffeisen in Karlsruhe mit Silo- und Trocknungsanlagen sowie Schiffsverladeplatz sei ebenfalls sehr positiv bewertet worden.

„Besuche wie diese sind für uns sehr wertvoll“, resümierte Vorstand Lukas Roßhart. „Sie zeigen uns, wie aktuell und tragfähig die genossenschaftliche Grundidee ist und wie sie weltweit Verbindung schafft, ganz unabhängig von wirtschaftlichen, kulturellen oder nationalen Unterschieden.“

 

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