Stickstoff

Stickstoff gilt als „Motor des Pflanzenwachstums“ und hat als Nährstoff eine herausragende Bedeutung. Stickstoff ist ein wesentlicher Bestandteil von Eiweißverbindungen, dem Blattgrün (Chlorophyll) und anderen wichtigen Verbindungen. Luftstickstoff steht zwar ausreichend zur Verfügung, ist allerdings nicht direkt pflanzenverfügbar. Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es, Luftstickstoff in eine mineralische Form umzuwandeln und damit pflanzenverfügbar zu machen. Diese Entdeckung stellte einen Meilenstein in der Pflanzenernährung dar.

Die unterschiedlichen Düngerformen bei Stickstoff stehen den Pflanzen jedoch unterschiedlich schnell zur Verfügung:

Harnstoff muss zunächst durch ein im Boden vorkommendes Enzym (Urease) zu Ammoniak gespalten werden. Hierzu ist Wasser und eine ausreichende Temperatur notwendig, sonst läuft dieser Prozess nur sehr langsam ab. In der darauf folgenden Nitrifizierung wird durch Bodenbakterien (Nitrosomonas und Nitrobacter) Nitrat gebildet, das dann pflanzenverfügbar ist.

Eine Blattdüngung mit flüssiger Harnstofflösung (Konzentration < 2%) wird direkt von den Pflanzen aufgenommen.

Ammoniumdünger wirken schneller als Harnstoff. Die Pflanzen können Ammonium grundsätzlich über die Wurzeln aufnehmen, das Ammonium wird jedoch schnell von Bodenkolloiden „festgehalten“. Erst nach der Nitrifizierung steht dann dieser Stickstoff in Nitratform der Pflanze zur Aufnahme über die Wurzel zur Verfügung.

Nitratdünger stellen (bei ausreichend verfügbarem Wasser) eine schnell verfügbare Stickstoffquelle für Pflanzen dar. Allerdings kann das wasserlösliche Nitrat bei vielen Niederschlägen auch in tiefere Bodenschichten ausgewaschen werden und steht dann den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung, außerdem kann dies auch zu einer Belastung des Grundwassers führen.

Eine Besonderheit stellen Stickstoffdünger mit so genannten Nitrifikationshemmern dar: Hierbei ist ein Teil des Stickstoffs sofort für die Pflanzen verfügbar, der Rest steht dann als langsam fließende Stickstoffquelle während des weiteren Wachstums zur Verfügung. Mit nur einer Überfahrt ist dann die gesamte Düngung erledigt. Dies ist beispielweise mit unseren Entec-Düngern kein Problem.

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