Gräser und Klee

Glücksbringer

Im landwirtschaftlichen Bereich werden Gräser und Klee vorzugsweise zur Futtergewinnung angesät. Dabei werden zwei Nutzungsrichtungen unterschieden: Im Dauergrünland sind nur ausdauernde Arten gefragt, beim Feldfutterbau werden auch kurzlebige Arten in eine Ackerbau-Fruchtfolge eingegliedert.

In der Regel werden Gräser und Klee in Mischungen angebaut. Lediglich Einjähriges und Welsches Weidelgras kommen auch im Feldfutterbau in Reinsaat vor. Für Saatgutmischungen erarbeitete das Landwirtschaftliche Zentrum in Aulendorf entsprechende Empfehlungen.

Sie finden diese zum Download für

Die wichtigsten Arten lassen sich folgendermaßen stichwortartig charakterisieren.

Unsere Gräser- und Kleemischungen

Einjähriges Weidelgras (Lolium westerwoldicum)
Das Einjährige Weidelgras zählt zu den kurzlebigen Gräsern. Die Nutzung erfolgt entweder im einjährigen Ackerfutterbau mit mehreren Nutzungen oder im Zwischenfruchtanbau mit Herbstnutzung.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai, Juli – Mitte August
Empfohlene Saatmenge: 45 kg/ha

Welsches Weidelgras (Lolium italicum)
Das Welsche Weidelgras gehört zu den leistungsfähigsten Futterpflanzen. Bei ausreichender Wasserversorgung sind bis zu 6 Nutzungen im Jahr möglich. Wird das Welsche Weidelgras nach der Hauptfruchternte im Sommer rechtzeitig gesät, ist noch eine Nutzung im Herbst möglich.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai, Mitte Juli – Mitte September
Empfohlene Saatmenge: 40 kg/ha

Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
Sehr wichtige Art mit hohem Futterwert, die sich nur bei intensiver Nutzung im Bestand hält. Durch Züchtung wurden viele Sorten selektiert, die sich beim Zeitpunkt des Blütenstandschiebens stark unterscheiden.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai; Mitte Juli – Mitte September
Empfohlene Saatmenge: 25 kg/ha

Wiesenlieschgras (Phleum pratense)
Wiesenlieschgras hat einen hohen Futterwert und ist sehr winterhart. Allerdings ist es konkurrenzschwach und ist selten in großen Anteilen anzutreffen. Die Winterhärte gewährleistet auch in Höhenlagen einen sicheren Anbau.

Empfohlener Aussaattermin: März – April, Mitte Juli - August
Empfohlene Saatmenge: 15 kg/ha

Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
Wichtiges Futtergras, auch für weniger intensiv genutzte Standorte bedeutend. Wiesenschwingel wirkt nicht verdrängend auf andere Arten.

Empfohlener Aussaattermin: März – April, Mitte Juli - August
Empfohlene Saatmenge: 35 kg/ha

Knaulgras (Dactylis glomerata)Knaulgras eignet sich für eher trockene Standorte und bringt bei rechtzeitigem Schnitt hochwertiges Futter. Im Laufe der weiteren Entwicklung verkieselt es und wird daher nicht mehr gerne gefressen. Entwickelt sich schnell und unterdrückt daher andere Gräser.

Empfohlener Aussaattermin: März – April, Mitte Juli - August
Empfohlene Saatmenge: 25 kg/ha

Rotklee (Trifolium pratense)
Rotklee bringt ganzjährig qualitativ hochwertiges Futter. Ist in der Regel nur im Ackerfutterbau anzutreffen, da Zuchtsorten eher kurzlebig sind und sich im Dauergrünland nicht halten. So genannter Mattenklee ist ausdauernder Rotklee, der sich für Grünlandmischungen eignet.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai, August
Empfohlene Saatmenge: 20 – 25 kg/ha

Weißklee (Trifoluim repens)
Wichtige Art im Grünland, bindet als Leguminose Stickstoff aus der Luft. Weißklee bildet Kriechtriebe aus, die schnell Bestandeslücken schließen. Vor allem in Kombination mit Deutschem Weidelgras ergibt Weißklee hohe Erträge bei hohem Futterwert.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai, August
Empfohlene Saatmenge: 15 kg/ha

Luzerne (Medicago sativa)
Die Luzerne bringt hohe Erträge an bestem, proteinreichen Futter. Daher wird sie landläufig auch als „Königin der Futterpflanzen“ bezeichnet. Der Anbau sollte bevorzugt auf kalkhaltigen, tiefgründigen Böden stattfinden. Durch die intensive Durchwurzelung des Bodens sowie die Stickstoffanreicherung als Leguminose ergibt sich ein sehr guter Vorfruchtwert der Luzerne.

Empfohlener Aussaattermin: März – Mai, August
Empfohlene Saatmenge: 20 – 30 kg/ha

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