Saatbau und Vertrieb

Mehr oder weniger

In Hüfingen und in Waldbrunn-Oberdielbach betreibt die ZG Raiffeisen eG zwei Saatgutaufbereitungsanlagen, die in dieser Größe in ganz Baden-Württemberg einzigartig sind. Auf etwa 1200 ha Anbaufläche werden bis zu 25 verschiedene Arten von Feldsaaten vermehrt.

70 Prozent der Vermehrungsfläche befinden sich in der näheren Umgebung der Standorte, während die restlichen 30 Prozent auf ganz Baden verteilt sind. Neben den klassischen Futterpflanzen wie Weidelgräser, Lieschgräser, Rotklee und Luzerne werden in der Zwischenzeit auch andere Arten wie Senf und Dinkel vermehrt.

Durch die langjährige Erfahrung der ZG Raiffeisen in der Vermehrung von Feldsaaten stehen dem Vermehrer fachkundige Ansprechpartner bei allen Fragen rund um den Anbau von Feldsaaten zur Verfügung. Neben der Aufbereitung von Samen ist die ZG Raiffeisen Sorteninhaberin verschiedener Arten wie Lieschgras „Phlewiola“ und „Rasant“, Rotklee „Odenwälder“, Knaulgras „Oberweihst“ und der Dinkelsorten „Badensonne“, "Badenstern", "Badenkrone", „Schwabenkorn“ und „Bauländer Spelz“.

Vorteile der Feldsaatenvermehrung
  • Auflockerung der Fruchtfolge
  • direkte und indirekte Bekämpfung von typischen Ackerunkräutern
  • kostenlose Stickstoffdüngung beim Anbau von Leguminosen
  • Arbeitsspitzen brechen
  • Saatguterzeugung bei landwirtschaftlichen Betrieben mit Viehhaltung
  • Futternutzung des Aufwuchses
  • Erzeugung von Grassamenstroh möglich.

Geschichte der Saatzuchtstandorte

Oberdielbach

Die Zuchtstätte Oberdielbach wurde am 6. Mai 1929 als Außenstelle der Badischen Landessaatzuchtanstalt durch die Landwirtschaftskammer Karlsruhe gegründet. Die Hauptaufgabe es, durch gezielte Züchtung die Fütterungsprobleme der badischen Grünlandwirtschaft zu beseitigen. 1929 gab es im Gebiet Baden 27 Pflanzenzuchtbetriebe. Grassamenbau war bis 1929 im süddeutschen Raum fast unbekannt.

Aus diesem Grund schlossen sich 1934 etwa 100 landwirtschaftliche Betriebe zum Bäuerlichen Saatbauring Odenwald in Oberdielbach zusammen, um sich mit der Anbautechnik zu befassen. Nach zehn Jahren Zuchtarbeit kam 1939 die erste Zuchtsorte „Odenwälder Deutsches Weidelgras“ auf den Markt. 1947 wurde zusammen mit der Außenstelle Hüfingen die Süddeutsche Saatzucht und Saatbaugenossenschaft eG gegründet.

Einen schweren Rückschlag erlebte das Unternehmen am 19. September 1964, als das Lager in Oberdielbach völlig abbrannte und neben den Gebäuden und Maschinen 300 dt Klee- und Grassamen in kürzester Zeit vernichtet wurden. Das Areal wurde danach wieder komplett aufgebaut. Mitte der siebziger Jahre stieg man dann aus der züchterischen Bearbeitung von Sommer- und Winterweizen aus, um sich ganz auf die Futterpflanzen zu konzentrieren.

Hüfingen

Die damalige Außenstelle in Hüfingen arbeitete seit 1947 im Saatzuchtbereich mit Oberdielbach als Süddeutsche Saatzucht und Saatbaugenossenschaft eG zusammen. Seit dem 1. Juli 1992 gehören die zwei Saatzuchtbetriebe der ZG Raiffeisen an. 1999 fand im Unternehmen eine Umstrukturierung statt und die ehemalige Stadtmühle von Hüfingen „Seemühle“ wurde zum neuen Standort. 1999 wurde hier die erste Ernte eingelagert. Ab dem 1. Januar 2000 wurde der komplette Geschäftsbereich in die Seemühle verlegt. Damit wurde die ehemalige Außenstelle zum Hauptsitz von Saatbau und Vertrieb.

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