Soja

Das interessiert uns die Bohne!

In Baden-Württemberg wird Soja derzeit auf rund 1.000 Hektar angebaut. Angesichts der steigenden Nachfrage auf Verbraucherseite und der ständigen Suche nach Anbaualternativen für Mais hat die ZG Raiffeisen seit einigen Jahren intensiv in den Sojaanbau investiert. Sie verfügt über eine eigene Saatgutvemehrung und betreibt die einzige Soja-Toastanlage in Baden-Württemberg.

Derzeit wird in Baden bereits auf rund 50 Hektar Sojasaatgut für ZG Raiffeisen vermehrt. So ist sichergestellt, dass die gesamte Prozesskette in einer Hand bleibt, vom Saatgut bis zum fertigen Futtermittel.

Über 90 Prozent des Sojaanbaus auf der Welt ist in den Ländern USA, Brasilien und Argentinien beheimatet. Die Anbaufläche von Sojabohnen hat sich in den letzten 20 Jahren weltweit verdoppelt, da Soja als wichtigste Eiweißpflanze immer mehr Bedeutung gewinnt. Sie enthält neben rund 40 Prozent Protein auch noch circa 19 Prozent Fett. Üblicherweise wird das Fett als Sojaöl abgepresst, das dabei entstehende Restprodukt Sojaschrot ist als hochwertiges Eiweißfuttermittel begehrt.

Es ist auch künftig zu erwarten, dass der Anbau der Sojabohne zunehmen wird. Nur so kann die steigende Weltbevölkerung mit hochwertigem Eiweiß versorgt werden. Gefragt ist vor allem gentechnikfreies Soja aus heimischem Anbau, denn Importware aus den USA ist vollständig und aus Südamerika häufig gentechnisch verändert. Gerade gentechnikfreie Sojaprodukte werden jedoch beim Verbraucher immer gefragter. Auch in Deutschland ist der Anbau dieser Kulturart daher interessant.

Vertragsanbau für die ZG Raiffeisen

Als geeignete Anbauregion bieten sich Körnermaislagen an. Mittlerweile stehen eine Auswahl an adaptierten Sorten in den Reifegruppen 000 (sehr früh), 000/00 (sehr früh bis früh) und 00 (früh) für den Anbau zur Verfügung. Als Faustregel gilt: Die 000 Sorten eignen sich in den Anbaulagen von Körnermais ab FAO 240 (K), die 00-Sorten sind für Körnermaislagen ab FAO 260 (K) geeignet. Für den Sojaanbau bieten wir Ihnen attraktive Anbauverträge an.

Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Ansprechpartner der ZG Raiffeisen – wir beraten Sie gern. Zur Optimierung der Aussaat bietet die Vertriebsregion Ortenau außerdem in einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Maschinenring einen professionellen Aussaatservice an. 

Symbiose mit der Natur

Die Sojabohne lebt in Symbiose mit Stickstoffsammelnden Knöllchenbakterien (Baryrhizobium japanicum) und benötigt deshalb keine Stickstoffdüngung. Allerdings sind diese Knöllchenbakterien in unseren Böden nicht vorhanden. Deshalb muss zumindest bei erstmaligem Anbau eine Impfung mit diesen Bakterien erfolgen, die direkt am Saatgut erfolgt. Wir empfehlen, diese Impfung selbst direkt vor der Saat vorzunehmen.

Nähere Informationen zu den Impfmittel und den von uns empfohlenen Sorten erhalten Sie in Ihrer nächsten ZG Raiffeisen Agrar-Niederlassung.

Futtermittel

Die heimischen Sojabohnen werden im Raiffeisen Kraftfutterwerk in Kehl (RKW) zu Futtermitteln verarbeitet. Das RKW tritt seit vielen Jahren für eine gentechnikfreie und nachhaltige Produktion ein. Kurze Transportwege und somit eine geringe CO²-Belastung lassen die Auslobung von Futtermitteln mit ausschließlich regionalem Charakter zu. Für alle Tierarten bietet das RKW Futtermittel an, in denen regionale Sojabohnen verarbeitet sind. In den letzten Jahren wurde der heimische Vertragsanbau in Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region erheblich ausgedehnt.

Insgesamt verarbeitet RKW Kehl heute bereits über 1.500 Tonnen Sojabohnen aus Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und Bayern.

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