Kalkung

Kalk ist nicht gleich Kalk!

Kalk ist nicht nur ein Säureregulator (pH-Wert) im Boden sondern liefert auch den Nährstoff Kalzium. Für den Boden ist Kalk ein ganz wesentlicher Bestandteil, da das Bodengefüge und damit letztlich der Wasser und Lufthaushalt im Boden entscheidend davon abhängt.

Die Unterstützung und Verbesserung des Bodengefüges ist insbesondere in Biogasbetrieben sehr wichtig, da immer wieder Kompromisse bei dem Ausbringtermin der Biogasgülle eingegangen werden müssen und damit die Bodenstruktur geschädigt wird.

Kalk ist aber nicht gleich Kalk:
  • Branntkalke sind sehr schnell wirksam und haben zusätzlich eine phytosanitäre Wirkung. Sie beeinflussen besonders das Bodengefüge und sind deshalb vor allem für schwere Böden sehr gut geeignet. Branntkalk gibt es mit und ohne Magnesiumanteil, in gemahlener und gekörnter Form.
  • Gelöschte Kalke entstehen durch Wasserzugabe zu Branntkalk. Diese haben ebenfalls eine phytosanitäre Wirkung, spielen aber im Ackerbau als Kalkdünger keine Rolle.
  • Kohlensaure Kalke sind aufgrund ihrer Preiswürdigkeit und ihrer einfachen Handhabbarkeit (erdfeuchte Ware Ausbringung mit dem Großflächenstreuer) die größte Rolle im Ackerbau. Sie entstehen in der Regel durch das Mahlen von Kalkstein bzw. Dolomit. Kohlensaurer kalk ist eine eher langsam wirkende Kalkform, die aber sehr nachhaltig den Säuregehalt im Boden beeinflusst und auch das enthaltene Kalzium (und ggf. das Magnesium) langsam aber dauerhaft abgibt.
  • Ganz entscheidend für die Wirksamkeit des kohlensauren Kalkes ist die Reaktivität. Diese hängt stark von der Mahlfeinheit ab. Umso feiner die Ware aufgemahlen ist desto größer ist die Oberfläche pro kg Kalk und damit umso schneller die Wirksamkeit. Kohlensaurer Kalk gibt es trocken oder erdfeucht, in Mehlform oder granuliert und mit oder ohne Magnesiumanteil.
  • Rückstandskalke sind Restprodukte aus der Industrie. Diese können für den landwirtschaftlichen Einsatz geeignet sein. Bekannt sind hier die Konverterkalke und der Schwarzkalk. Beide Produktgruppen haben aufgrund ihrer Entstehung eine gute Reaktivität. Rückstandskalke aus der Kraftwerkskühlung (so genannte Wasserkalke) sind üblicher Weise nicht aufgemahlen und haben somit eine sehr schlechte Reaktivität.

Besonders geeignet: ZG OptiKalk

Wir bieten Ihnen exklusiv einen erdfeuchten Kohlensauren Kalk mit 1% Stickstoff an. Sie können mit diesem ZG OptiKalk die Vorteile einer hochwertigen Kalkdüngung mit einer Stickstoffdüngung in einem kostengünstigen Arbeitsgang erledigen.

Optimal eignet sich dieser Kalk nach der Getreideernte zur Beschleunigung und Optimierung der Strohrotte und vor der Rapsaussaat und sofern nötig vor der (etwas verspäteten) Wintergerstenaussaat.

Den ZG OptiKalk gibt es mit oder ohne Magnesiumanteil. Wir beraten Sie dazu gerne in unseren Niederlassungen!

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