Rebgut bei der ZG Raiffeisen: mit Sorgfalt ausgewählt

Die Rebveredelung hat bei der ZG Raiffeisen Tradition. 1972 zog die Rebenpflanzgutstelle der damaligen Badisch-Landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft (BLZ) von Freiburg in den Neubau in Merdingen. Ursprünglich bezog man Reben aus Frankreich und Italien, bevor in den 60er Jahren eine eigene Rebveredlung in den Savoyen eingerichtet wurde.  Anfang der 1970er Jahre wanderte diese in das badische Riegel und das Rebenlager nach Merdingen. Bis Ende der 1980er Jahre kamen die Reben direkt von der Erzeugergemeinschaft Badischer Rebveredler. Heute arbeitet das Rebenlager mit verschiedenen professionellen Veredelungsspezialisten zusammen, regional und überregional – je nachdem, was gefragt ist.

Unser aktuelles Sortiment können Sie aus unserem Rebgut-Flyer entnehmen.

Sonnenblume zwischen Rebstöcken

Weinbergbegrünung

Das Weinanbaugebiet Baden erstreckt sich auf über 400 km den Rhein entlang. Je nach Standort findet man unterschiedliche Gesteinsarten und Bodenstrukturen vor, und jeder Winzer und jedes Anbausystem hat seine eigenen Anforderungen. Genauso individuell sollte auch die Weinbergbegrünung sein. Zu unterscheiden sind zwei Begrünungsarten:

  • Dauerbegrünung: In den Mulchmischungen findet man hier hauptsächlich Gräser. Darunter sind unter anderem Weidelgras, Rotschwingel und auch verschiedene Kleearten. An steilen Hanglagen sollte allerdings auf Klee verzichtet werden, um die Rutschgefahr beim Befahren des Bodens zu verringern.
  • Einsaat: In diesen Mischungen finden sich je nach Anforderung verschiedene Leguminosen, Kruziferen und Gräser. Die blühenden Pflanzen ziehen Nützlinge an und brechen die Monokultur auf. Andere Pflanzen, beispielsweise mit tiefen Wurzeln, lockern den Boden und reichern Humus an. Beispiele sind die Wolff-Mischung, WB 250 Sommerbegrünung, Tübinger Mischung und weitere.

In Ihrer Agrar-Niederlassung vor Ort können Sie sich außerdem die Einzelkomponenten für Ihre eigene Mischung abwiegen lassen.