Maisanbau im Sommer

Baden - die Maisregion am Rhein

Mit über 60 Prozent Anteil Mais in der Erfassung ist die Kultur Mais in der Getreideerfassung in Baden dominierend. Wir schöpfen aus den natürlichen Vorteilen, die unser Arbeitsgebiet als bedeutende Maisregion am Rhein bietet, und nutzen unsere starke Marktposition in einer differenzierten Maisvermarktung. Die hohe Kompetenz im Umgang mit Mais versetzt uns in die Lage, die qualitativ hochwertigen Anforderungen der Lebensmittel-Industrie zu erfüllen.

Neue Sorten und Anbauvarianten werden vom Produktionsmanagement auf die Praxistauglichkeit geprüft und dann im Anbau in der Fläche umgesetzt, wie etwa Rundkornmais, Waxy-Mais, Bioenergiemais.

Nahe dran

Wir liegen im Anbaugebiet Baden klimatisch und logistisch sehr kostengünstig zu den Hauptverbrauchsgebieten am Oberrhein und nach Holland. Aufgrund der Frachtvorteile und der Konzentration auf unser Hauptprodukt Mais erhalten die Mitglieder und Landwirte von der ZG Raiffeisen einen höheren Auszahlungspreis, der über dem deutschen Durchschnitt liegt. Von Vorteil sind zudem die günstigeren Trocknungskosten.

Mais ist eine sehr genügsame, sprich sparsame Pflanze. Als eine der wenigen C4-Pflanzen, die in Europa angebaut werden, verfügt sie über eine effizientere Energiegewinnung als einheimische Pflanzen. Ursprünglich beheimatet in Mittel- und Südamerika, kann sie sich auf große Trockenheit einstellen. Die Maispflanze braucht nur 200 l Wasser, um 1 kg Trockenmasse zu erzeugen, und damit bis zu 50 Prozent weniger als etwa Weizen (300-400 l/kg) oder Gerste (220-300 l/kg).

Nahezu 90 Prozent des in Baden angebauten Mais ist Zahnmais. Dieser wird vor allem für Futtermittel, aber auch für Lebensmittel (Verarbeitung zu Stärke, Glucose, Maiskeimöl und viele weitere Produkte) verwand.

Weiterhin gibt es noch Rundkornmais, bei dem im Allgemeinen das runde, glasige Korn (Plata-Mais) günstiger für die Herstellung von Maisgriess ist als der weiche, mehlige Zahnmais.

Eine Sonderform der Maisherstellung stellt der Kribs-Mais (französisch Cribsmais, badisch Hüslesmais) dar. Dabei wird der Maiskolben entliescht und in Gitterboxen (badisch Hüsle) locker eingelagert. Dadurch wird der Mais langsam getrocknet und erhält eine besondere Qualität. Der Mais wird vor allem von Tauben- und Geflügelfuttermischern eingesetzt.

Waxy-Mais sind Zahnmais-Hybriden mit einer KRZ–350, die für eine bestimmte Verarbeitungskette angebaut werden. Ein normales Maiskorn enthält 75 Prozent Amylopektin und 25 Prozent Amylose. Waxy-Mais wird durch konventionelle Rückkreuzung gezüchtet. Die Stärke des Korns von Waxy-Mais besteht nahezu vollkommen aus Amylopektin. Diese verzweigten Stärkemoleküle haben bestimmte physikalisch-chemische Eigenschaften hinsichtlich Viskosität, Verkleisterung oder Bindung und werden z. B. bei der Herstellung von Papier, Lebensmittel, Textil sowie in der Bauindustrie eingesetzt.

Produktspezifikation Einkauf
Spezifikation Mais (Futter) Kribsmais Waxy-Mais
Feuchtigkeit max 14,5 % max 14,5 % max 14,5 %
Bruchkorn max 5 % max 4 % max 4 %
Besatz max 2 % max 1 % max 1 %
Hl-Gewicht min 75 kg min 75 kg min 75 kg
Ansprechpartner

Uwe Fülle
Fachbereichsleitung
Mais, Raps und Ölfrüchte
Tel.: 0721 352-1237
Fax: 0721 352-1294
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