Risikomanagement

Sicher ist sicher

Was lange Zeit Schweinhaltern vorbehalten war und in der Theorie als Schweinezyklus bezeichnet wurde, hat zunehmend in allen Bereichen der Landwirtschaft an Bedeutung gewonnen. Hohe Preisschwankungen bei den Erzeugern und Vermarktern und große Volatilität (lat. volatil = beweglich, schwankend, unbeständig) der Märkte sind Auswirkungen an die sich alle Marktpartner gewöhnt haben. Die Beherrschung von Risiken wird für den Betriebsleiter daher immer wichtiger.

Mit einem Risiko wird im Allgemeinen die Gefahr eines finanziellen Verlustes verbunden, die im Extremfall die Existenz bedroht. Das sogenannte Risikomanagement wird als Teil einer wertorientierten Unternehmensführung wichtiger. Wertsteigerung, also die Wahrnehmung von Chancen, bedingt daher auch die Übernahme von Risiken. Der verantwortungsvolle Unternehmer prüft deshalb immer, ob für das Wahrnehmen von Chancen ein angemessen hohes Risiko übernommen werden soll und kann.

Was bedeutet das konkret?

Risikomanagement umfasst die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen zur Risikoerkennung und zum Umgang mit Risiken (siehe Schautafel). Es ist zu prüfen, ob Risiken grundsätzlich bewältigt oder akzeptiert werden. Auf der Grundlage von Informationen werden Risiken erkannt, beurteilt und letztendlich auch bewertet. Erst dann werden Entscheidungen getroffen. Allerdings gibt es kein Risikomanagement „von der Stange“, dazu sind die Risiken zu stark von Faktoren wie dem Betriebsleiter, der Region in der produziert wird, aber auch vom betrieblichen Umfeld abhängig. Das aktive Herangehen an Risiken und damit die Möglichkeit, diese zum eigenen Vorteil zu gestalten, ist für zukunftsorientierte Betriebe unabdingbar. Dies gilt gleichermaßen für Haupt- wie Nebenerwerbsbetriebe.

Risikoart Konkretes Risiko Beispielhafte Maßnahmen des Risikomanagements
Beschaffung Unzureichende Versorgung mit Saatgut, Dünge- oder Pflanzenschutzmittel Vertragliche Vereinbarung, geschlossene Systeme. Frühzeitige Jahresplanung mit Lieferant
Produktion Extreme Wetterereignisse, Krankheiten bzw. Seuchen, Schadstoffbelastungen Versicherungen für Ertragsausfall (z.B: Hagel), Haftpflicht, Produkthaftung; Betreiben eines Hygiene- und/oder Qualitätsmanagementsystems Standortangepasste Sortenwahl
Absatz Ausfall von Vertragspartnern Vertragliche Vereinbarungen, Vertragspartner pflegen
Markt Hohe Rohstoffkosten, ALGELA, Preisabsicherungsprämienmodell, Treuhändische Vermarktung
Ansprechpartner

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Fachbereichsleitung
Brau- und Futtergerste
Mobil: 0178 8002065
Fax: 0721 35225-1702
E-Mail

Uwe Fülle
Fachbereichsleitung
Mais, Raps und Ölfrüchte
Tel.: 0721 352-1237
Fax: 0721 352-1294
E-Mail

Philipp Wippermann
Fachbereichsleitung Mahl- und Futtergetreide
Tel.: 0721 352-1745
Fax: 0721 352-1294
Mobil: 0178 8002143
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