Ottokraftstoffe

Ottokraftstoff

Ottokraftstoff ist die offizielle Bezeichnung für Normal- (Regular-) und Super- (Premium-) Kraftstoffe ( Benzine) für Vergaser- und Einspritzmotoren mit Fremdzündung (Ottomotoren).

Wichtigste Kriterien der Ottokraftstoffe sind Klopffestigkeit ( Oktanzahl), hoher Energiegehalt, gute Vergasbarkeit und geringe Rückstandsbildung im Kraftstoffsystem und im Motor.

Die Qualitätsanforderungen sind in der DIN EN 228 Ottokraftstoff festgelegt.

Benzin

Benzine sind Kohlenwasserstoffe des Rohöls, die im Bereich von 35 °C bis 210 °C sieden. Die Bezeichnung ist ein Sammelbegriff für

  • Rohbenzin (Naphtha), unbehandeltes Erdöldestillat, als Rohstoff für die Petrochemie
  • „Motorenbenzin“, im Sprachgebrauch übliche Bezeichnung für Ottokraftstoff.
    Zur Verwendung als Kraftstoff muss aus dem Rohöl destilliertes Benzin veredelt werden
    (Raffinerieverfahren, Entschwefelung). Seit 1997 wird in Deutschland nur
    bleifreies Benzin angeboten.
  • Spezial- und Testbenzine vor allem als Lösungs- und Extraktionsmittel
  • Flugbenzin für Flugzeuge mit Kolbenmotoren (überwiegend Sportflugzeuge)

Der Anteil der Benzine – einschließlich Rohbenzin – am Raffinerieausstoß hat sich von 1970 (18 %) bis 2000 (31 %) ständig erhöht. Ebenso stieg der Benzinanteil am inländischen Verbrauch von Mineralölprodukten von 17 % im Jahre 1970 auf 38 % im Jahre
2000.

Superbenzin

Europaweit einheitlich in der EN 228 genormter Ottokraftstoff. Anforderungskriterien, mit Oktanzahlen:

  • ROZ min. 95.0
  • MOZ min. 85.0

Die Einführung erfolgte 1985 europaweit und war die Voraussetzung für die Einführung von Katalysator-Fahrzeugen. Die festgelegten Mindest-Oktanzahlen sind ein Kompromiss zwischen in großer Menge europaweit wirtschaftlich herstellbarer Kraftstoffqualität und möglichst hoher Oktanzahl zur Auslegung der Motoren für maximalen Wirkungsgrad und niedrigen Verbrauch. Die festgelegte Oktanzahlqualität ergab ein Minimum für den Energieverbrauch bei der Gesamtbetrachtung von Raffinerie und Motor (steigende Oktanzahl erfordert höheren Energieaufwand bei der Kraftstoffherstellung, ergibt jedoch niedrigeren Kraftstoffverbrauch bei entsprechender Auslegung der Motoren). Studien der europäischen Industrie hatten Energieaufwand und Verbräuche untersucht. Dabei hatte sich mit der damaligen Motoren- und Raffinerietechnologie eine „Pool”-ROZ (Durchschnitts-Oktanzahl der verschiedenen Ottokraftstoffsorten unter Berücksichtigung der Mengenverhältnisse) von 95 als insgesamt optimal ergeben.

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