Pflanzenöle

Gespeichertes Sonnenlicht

Rapsöl

wird durch Pressen oder Extraktion aus der Rapssaat gewonnen. Dank seiner ernährungsphysiologischen Eigenschaften ist Rapsöl zum meistverwendeten Pflanzenöl in Deutschland aufgestiegen. Dies gelang vor allem mit der Züchtung von erucasäurearmer Sorten. Das an mehrfach ungesättigten Fettsäuren reiche, hellgelbe Öl wird in der Lebensmittelindustrie als Salat- und Bratöl eingesetzt. 

Rapsöl ist außerdem flüssige Energie - bis zu 1 Prozent des Sonnenlichtes, das auf sie fällt, kann die Rapspflanze speichern. Verwendet wird Rapsöl als technisches Pflanzenöl in der Energiegewinnung, als Ausgangsstoff für die Biodieselproduktion, als Kraftstoff in Dieselaggregaten oder als Heizstoff in Blockheizkraftwerken (BHKW).

Palmöl

wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Es enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und ist daher bei Zimmertemperatur von fester Konsistenz. Es lässt sich durch Fraktionierung in feste und flüssige Komponenten teilen, Palm-Stearin und Palm-Olein.

Mit dem Begriff „sustainability“ ist Nachhaltigkeit zum Schlagwort im Zusammenhang mit dem Anbau von Palmöl unter der Verwendung als Heizstoff in deutschen BHKW geworden. Aus ökologischen und sozialen Gründen bemühen sich daher die Bundesregierung und der World Wildlife Fund (WWF), den nachhaltigen Anbau von Palmöl zu fördern.

Pflanzenöl als Energielieferant für Blockheizkraftwerke

Blockheizkraftwerke sind Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Diesel- oder Pflanzenöl Motoren treiben Generatoren an und erzeugen Strom. Gleichzeitig wird die Abwärme der Motoren über Wärmetauscher nutzbar gemacht. Aus der Kopplung der Kraft- und Wärmeproduktion ergibt sich ein entsprechend hoher Wirkungsgrad.

Aufgrund der Regelung im Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) kann der Strom solcher Anlagen in das Stromnetz eingespeist werden. Sinnvoll ist das Errichten eines BHKW immer dann, wenn über das ganze Jahr hinweg ein kontinuierlicher Wärmebedarf besteht.

In Deutschland ist die Anzahl der Pflanzenöl-Heizkraftwerke in den letzten Jahren stark gestiegen. Diese werden in der Regel mit Palmöl-Raffinat oder kaltgepresstem Rapsöl-Raffinat betrieben. In einigen Ausnahmefällen können – abhängig von der verwendeten Technik der Dieselaggregate – auch andere pflanzliche Rohöle verwendet werden.

Als traditionsreicher landwirtschaftlicher Dienstleister im badischen Rapsanbaugebiet verfügt die ZG Raiffeisen über jahrzehntelange Erfahrung in Anbau und Vermarktung von Ölsaaten. Sie bietet Pflanzenöle in einer Reihe von Produkten an, sowohl für den Endverbraucher wie auch in Form von Hilf- und Betriebsstoffen.

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