Kräuselkrankheit an Pfirsichbäumen

Ein Graus für jeden Hobbygärtner: Mit der Kräuselkrankheit befallene Blätter (Bild: Fotolia)

Da kräuseln sich die Blätter

Vor allem in den wärmeren Regionen Südbadens zählen Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen zu den beliebtesten und am häufigsten angebauten Obstarten in Kleingärten. Allerdings sind sie auch sehr anfällig für die Kräuselkrankheit. Wer auf seine Ernte nicht verzichten will, sollte bereits jetzt in den Wintermonaten Präventionsmaßnahmen ergreifen. Wir zeigen, wie eine Infektion verhindert werden kann.

Hervorgerufen wird die Kräuselkrankheit durch den Pilz „Taphrina deformans". Dieser lebt von Juni bis zur Knospenschwelle Mitte Januar unbemerkt als Myzel unter Knospen- und Rindenschuppen an den jungen Trieben der Bäume. Bei steigenden Temperaturen zerfällt das Pilzmyzel gegen Frühjahr in Einzelzellen und dringt über die sich öffnenden Knospen in die Wirtspflanze ein. Mild-feuchte Witterung erhöht den Infektionsdruck.

Auch für Laien leicht erkennbar

Zu erkennen ist eine Infektion mit dem Pilz an stark deformiertem Blattwerk. Bereits im Frühjahr kräuseln sich die frisch ausgetriebenen Blätter der infizierten Bäume und weisen weißliche oder rötliche Verwerfungen auf. Im Verlauf der Vegetationsphase bildet sich dann meist auf der Blattoberseite ein weißer, samtartiger Belag. Die infizierten Blätter werden gummiartig und zugleich brüchig und fallen oftmals schon im Frühsommer ab. Mit dem verfrühten Blattfall werden die Bäume extrem geschwächt. Sie bilden daher nur kleine Früchte, die zum Teil bereits vor der Reife zu Boden fallen.

Auch im darauffolgenden Jahr fällt die Ernte in aller Regel sehr gering aus, da die geschwächten Bäume nur schwach austreiben. Werden die Bäume in mehreren aufeinander folgenden Jahren vom Schädling infiziert, kann dies zum Absterben einzelner Zweige und im Extremfall des ganzen Baumes führen. Es ist daher ratsam bereits bei einer ersten leichten Infektion geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Auf die richtigen Sorten achten

Wie so oft gilt auch bei der Kräuselkrankheit das Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen." Es empfiehlt sich daher bereits beim Kauf von Pfirsichbäumen solche Sorten auszuwählen, die weniger anfällig für den Schädling sind. Als solche haben sich in Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau die Sorten „Benedicte" und „Revita" erwiesen. Weitere zu empfehlende Sorten sind „Alexander", „Dixired" sowie der Rote Weinbergpfirsich. Die bislang weitverbreitete Aussage, dass weißfleischige Sorten weniger anfällig als rotfleischige seien, konnte in der aktuellen Untersuchung hingegen nicht bestätigt werden.

Gezielt die Abwehrkräfte stärken

Da auch die weniger anfälligen Sorten nicht vor dem Pilz gefeit sind, muss nach einer Empfehlung des Dienstleistungszentrums für Ländlichen Raum Rheinland-Pfalz bereits in den ersten Wintermonaten mit einem Pflanzenstärkungsmittel wie Neudo-Vital Obst-Spritzmittel von Neudorff einer möglichen Infektion entgegen gewirkt werden. Es empfiehlt sich daher, Pfirsich- und Aprikosenbäume schon im Januar mit einer ersten Gabe des Stärkungsmittels zu versorgen und diese über die folgenden Monate bis ins Frühjahr hinein zu wiederholen. Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums für Ländlichen Raum konnten in Versuchen auf diese Weise die Infektion erheblich reduzieren.

Neudo-Vital Obst-Spritzmittel

Wir empfehlen Neudorff Neudo-Vital Obst-Spritzmittel
aus rein natürlichen Fettsäuren und Pflanzenextrakten. Fördert ein gesundes und vitales Pflanzenwachstum. Reduziert den Infektionsdruck von Pilzkrankheiten wie der Kräuselkrankheit. Nicht bienengefährlich. Keine Wartezeiten bis zur Ernte. Als Fungizid empfehlen wir Compo Duaxo Universal Pilz-frei.

Sind die Bäume erst einmal infiziert, so müssen diese mit einem Fungizid behandelt werden. Außerdem sind alle infizierten Pflanzenteile möglichst großzügig herauszuschneiden, um eine weitere Ausbreitung des Pilzes zu verhindern. Um eine erneute Infektion zu vermeiden, dürfen die entfernten Zweige nicht auf den Kompost, sondern sollten verbrannt oder über den Hausmüll zu entsorgt werden.

Pflanzenstärkungsmittel zur Vorbeugung sowie Fungizide zur Bekämpfung der Kräuselkrankheit erhalten Sie in Ihrem nächsten ZG Raiffeisen Markt. Unsere geschulten Fachverkäufer beraten Sie gerne.

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