Monilia-Krankheit bekämpfen

Mit Monili-Krankheit infizierter Apfelbaumzweig
Typisches Zeichen für Monilia: Fruchtmumien im Apfelbaum (Foto: Thinkstock)

Bloß nicht faul werden: Monilia-Befall vorbeugen

Monilia befällt sowohl Kern- wie auch Steinobst. Sie kann noch kurz vor der Reife die ganze Ernte zunichtemachen und ist daher bei Hobbygärtnern wie auch im Erwerbsobstbau sehr gefürchtet. Wer die richtigen präventiven Maßnahmen ergreift, hat aber gute Chancen einen Monilia-Befall an seinen Pflaumen-, Apfel- und Birnenbäumen zu verhindern. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihre Früchte auf schützen können.

Die Monilia-Krankheit tritt in zwei verschiedenen Formen auf. Zum einen als Spitzendürre. Diese ist vorwiegend bei Steinobst wie Kirschen, Aprikosen, Pfirsichen, Pflaumen und Zierbäumen wie Mandelbäumchen anzutreffen. Zum anderen als Fruchtfäule. Sie ist für nahezu alle Kern- und auch Steinobstarten von großer Bedeutung.

Monilia Fruchtfäule

Verursacht wird die Monilia Fruchtfäule vor allem durch Sporen des Monilia-Pilzes (Monilia fructigena), die über Wunden in der Fruchthaut ins Fruchtfleisch eindringen. Aber auch Sporen des Schadpilzes Monilia laxa, können einen Befall hervorrufen. Auf der Fruchthaut der befallenen Früchte entstehen zunächst kleine, braune Faulstellen mit Kreisen aus weißen oder gelblichen Sporen, die sich dann rasch über die ganze Frucht ausbreiten. Ihr Fruchtfleisch wird weich, die Schale ledrig und tiefbraun bis schwarz. Im Laufe der Zeit schrumpfen die befallenen Früchte ein und fallen vom Baum. Einige von ihnen bleiben auch als Fruchtmumien bis ins Frühjahr im Baum hängen. Sie bergen eine hohe Infektionsgefahr, da die Sporen des Schadpilzes darin unbeschadet überwintern können.

Infektionsgefahr bereits im Frühjahr eindämmen

Da der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gegen Monilia Fruchtfäule im Kleingarten- und Hobbybereich nicht zugelassen ist, sind vorbeugende Maßnahmen umso entscheidender. Diese setzen bereits im Frühjahr an. So sollten im zeitigen Frühjahr, spätestens aber beim Baumschnitt alle vertrockneten Früchte und abgestorbenen Zweige aus den Baumkronen entfernt werden. Außerdem sollten besonders gefährdete Sorten wie Elstar, Golden Delicious oder Cox Orange im Frühjahr sehr luftig und gut ausgeschnitten werden um ein rasches Abtrocknen der Bäume zu fördern und eine Ausbreitung des Schadpilzes zu verhindern. Bei Überbehang sollten im Sommer nach dem Junifruchtfall zu dichte Fruchtbüschel ausgedünnt werden. Vier Wochen vor der Ernte sollten die Bäume schließlich dreimal im Abstand von etwa einer Woche mit natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln gedüngt werden. Diese basieren auf natürlichen Pflanzenstoffen und Fettsäuren und erschweren das Eindringen der Pilzsporen in die heranreifenden Früchte.

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Infektionsgefahr auch bei der Lagerung

Während der Lagerhaltung können sich Monilia-Infektionen sowohl als Polsterschimmel als auch als Schwarzfäule äußern. Hierbei verhärtet sich die Fruchtschale und wird schwarz, das Fruchtfleisch faul. Bei der Ernte und Einlagerung ist daher äußerste Sorgfalt geboten. Früchte mit Schädigungen und Verletzungen der Fruchthaut dürfen nicht eingelagert werden. Außerdem sind die Früchte luftig und nicht zu eng beieinander liegend zu lagern. Während regelmäßiger Lagerkontrollen sind befallene Früchte sofort auszusortieren um eine Infektion weiterer Früchte zu vermeiden.

Monilia Spitzendürre

Die Monilia Spitzendürre wird von den Sporen des Schadpilzes Monilia laxa hervorgerufen, die über die Blüte in die Pflanze eindringen. Die vom Pilz infizierten Blüten werden braun und welk. Wenige Wochen nach der Infektion sterben die betroffenen Triebe von der Spitze her ab, bleiben aber im Geäst des Baumes hängen. Bei ungünstiger, feuchtkühler Witterung geht der Schadpilz nicht selten auf ganze Zweigpartien über. Tritt die Infektion über mehrere Jahre auf, werden ungeschützte Obstbäume von Jahr zu Jahr schwächer und sterben im Extremfall ab.

Einschneidende Maßnahmen ergreifen

Die effektivste Maßnahme um eine Infektion mit der Monilia-Spitzendürre einzuschränken ist ein sachgerechter Schnitt. So sollte der Winterschnitt dazu genutzt werden, die Obstbäume auszulichten. Ausgetrocknete Triebe sind hierbei bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden, Fruchtmumien vom Vorjahr zu entfernen. Bei besonders gefährdeten Bäumen wie Pfirsichen, Aprikosen und Sauerkirschen empfiehlt sich auch eine vorbeugende Behandlung mit einem Fungizid. Gespritzt wird dabei beim Blütenschwellen, im sogenannten Mausohrstadium, in die Vollblüte und beim Abfallen der Blütenblätter.

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Zur vorbeugenden Behandlung gegen Monilia Fruchtfäule an Stein- und Kernobstbäumen sowie Zierpflanzen wie Mandelbäumchen.

  • Portionsbeutel: einfach zu dosieren
  • nicht bienengefährlich

Sollte trotz aller Präventionsmaßnahmen eine Monilia-Infektion sichtbar werden, müssen die infizierten Zweige so weit bis ins gesunde Holz geschnitten werden, bis an den Schnittflächen keine dunklen Verfäbungen mehr zu erkennen sind. Notfalls muss mehrfach nachgeschnitten werden.

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