Rasenregeneration im Herbst

Schöner Rasen

Hitzeschäden im Rasen einfach und schnell beheben

Trockenheit und Hitze der Sommermonate haben in so manchem Rasen ihre unschönen Spuren hinterlassen. Im Spätsommer/Herbst ist die ideale Zeit um diese mit einer Nachsaat zu beseitgen. Auch für die komplette Neueinsaat von Rasen bieten die Spätsommermonate optimale Bedingungen.

Die Aussaat von Rasenmischungen in den Spätsommermonaten bzw. im frühen Herbst bietet gegenüber der im Frühjahr/Sommer zahlreiche Vorteile. So profitiert die ausgebrachte Saat im Spätsommer von der noch vorhandenen Bodenwärme und  kommt schneller zur Keimung. Außerdem sind zu dieser Jahreszeit keine so extrem langanhaltende Hitze- und Trockenperioden mehr zu erwarten. Die Gefahr, dass die keimende Saat verbrennt oder vertrocknet ist daher bedeutend geringer. Ein weiterer Grund für die Rasenaussaat in der zweiten Jahreshälfte, ist, der geringere Pollenflug von Wildgräsern und Unkräutern. Der neu angelegte Rasen muss sich daher nicht gegen andere, unerwünschte Konkurrenzgräser durchsetzen. Nicht zuletzt spricht für die späte Aussaat, dass der Rasen im Herbst und Winter ohnehin kaum betreten wird. Die Aussaatfläche wird somit weitestgehend geschont, die aufgehende Saat kann sich bis ins Frühjahr gut entwickeln. 

In nur fünf Schritten Schadstellen beheben

1. Rasen kurz mähen

Zunächst muss der noch vorhandene, schadhafte Rasen sehr kurz heruntergemäht werden. Hierzu sollte der Rasenmäher auf die niedrigste Schnitthöhe von etwa 3 cm eingestellt werden. Um die Besamung mit Wildkräsern und Unkräutern zu vermeiden mit Grasfangkorb mähen bzw. das Schnittgut entfernen.

2. Rasen vertikutieren

Danach muss vorhandenes Moos und Unkraut mit dem Vertikutierer aus dem Rasen entfernt werden. Gleichzeitig wird durch das Vertikutieren der verkrustete Boden auch gelockert und durchlüftet. Beim Vertikutieren ist sowohl in Längs- und Querrichtung als auch diagonal zu arbeiten.

3. Rasen-Nachsaat ausbringen

Nachdem der Boden vorbereitet ist, kann kann die Ausbringung des neuen Rasen-Saatguts erfolgen. Hierbei empfiehlt es sich eine spezielle Rasen-Nachsaat-Mischung zu verwenden. Diese muss nicht tief ins Erdreich eingearbeitet werden und hat eine sehr kurze Keimphase.

4. Rasendünger ausbringen

Um dem Rasen-Saatgut Nährstoffen zu geben, empfiehlt es sich, im Anschluss an die Aussaat einen organischen Dünger auszubringen. Mit seiner Sofort- und Langzeitwirkung versorgt dieser den Rasen über bis zu 6 Monate mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen. Die gleichzeitige Ausbringung von einem Bodenaktivator aktiviert das Bodenleben und verbessert nachhaltig die Bodenstruktur sowie den Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt.

5. Rasen regelmäßig bewässern

Damit das ausgebrachte Rasen-Saatgut gleichmäßig aufgehen kann, ist die neu eingesäte Fläche in den ersten vier Wochen konstant feucht zu halten. Um Verbrennungen zu vermeiden möglichst früh am Morgen oder am Abend wässern, nicht in der Mittagssonne.

Wichtig: Um während der Keimphase des neuen Rasens eine Aufnahme von Saatgut zu vermeiden, ist dieser in den ersten Wochen nur mit maximaler Schnitthöheneinstellung und ohne Grasfangkorb zu mähen.

Kein hoffnungsloser Fall

Hat der Rasen über die Sommermonate so stark gelitten, dass er größenteils verbrannt oder durch Moos und Unkraut unansehnlich geworden ist, empfiehlt sich eine komplette Neuanlage des Rasens. Auch hierfür ist der Spätsommer ein idealer Zeitpunkt. Wie hierbei vorzugehen ist, lesen Sie in unserer Kurzanleitung:

1. Boden vorbereiten

Zunächst muss die neuanzulegende Fläche vorbereitet werden. Hierzu ist der Boden mindestens 1 bis 2 Spatenstich tief umzugraben. Steine, Wurzelreste und Unkräuter sowie noch vorhandene Rasenreste sind sorgfältig zu entfernen.  Ist der Boden ausgezehrt, so empfiehlt es sich beim Umgraben 10 Liter Rasenerde je Quadratmeter einzuarbeiten um die Erde aufzubereiten. Schwere Böden sind mit Sand aufzulockern; in Leichte und Sandige ist Rindenhumus einzuarbeiten. Nach diesen Arbeiten sollte der Boden noch mal mindestens für eine Woche ruhen.

2. Rasensaat ausbringen

Nach der Ruhephase von ein bis zwei Wochen kann mit der Aussaat des neuen Rasens begonnen werden. Hierzu muss zunächst das Unkraut, das in der Zwischenzeit aufgegangen ist, sorgfältig entfernt werden. Dann wird der Boden eingeebnet und mit einer Rasenwalze verdichtet.  Auf den so vorbereiteten Boden wird dann das Saatgut von Hand oder am Besten mit einem Streuwagen ausgebracht. Um die Saat möglichst gleichmäßig zu verteilen, sollte hierbei in zwei Etappen über Kreuz gearbeitet werden. Nach dem Aussäen wird das Saatgut zusammen mit speziellem Rasen-Startdünger zunächst leicht untergerecht, dann mit einer Rasenwalze angedrückt und gut gewässert.

3. Rasenschnitt und weitere Pflege

Etwa vier bis sechs Wochen nach der Aussaat hat der neue Rasen eine Höhe von 6 bis 8 cm erreicht und muss nun zum ersten Mal und danach möglichst wöchentlich gemäht werden. Durch regelmäßiges mähen wird der Rasen gestärkt und die Grasnarbe dichter. Insbesondere bei jungem Rasen ist beim Mähen auf scharfe Messer zu achten und die Schnitthöhe so einzustellen, dass die Rasenhalme um höchstens ein Drittel gekürzt werden. Außerdem ist der Rasen im Frühjahr zu vertikutieren und mindestens dreimal im Jahr zu düngen. Bei Trockenphasen im Sommer sollte der Rasen regelmäßig gewässert werden.

 

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