Rosen richtig pflanzen und pflegen

Können Rosen rosten?

Rosen sind eine Zierde für jeden Garten. Ihre Pracht wurde vor über 5000 Jahren in ihrem Ursprungsland China entdeckt. Bereits in der Antike stand die Rose symbolisch für Liebe und Schönheit, man bezeichnete sie auch als die „Königin der Blumen“. Damit man lange Zeit Freude an der königlichen Zierde im Garten hat, sollte man beim Kauf sowie beim Pflanzen und der Pflege einiges zu beachten.

Heute zählt man bis zu 30.000 verschiedene Rosensorten. Durch Kreuzungen und Züchtungen kommen Jahr für Jahr weitere, veredelte Sorten auf den Markt. Aus der Vielzahl an verschiedenen Rosensorten die richtige zu finden, fällt daher nicht immer leicht. Erste Anhaltspunkte bei der Suche nach der richtigen Sorte sind zunächst der vorhandene Raum sowie die Blütenfarbe. Weitere zu beachtende Kriterien sind: Duft und Blütezeit. Rosen mit ADR-Prädikat sind im Hinblick auf Blühwilligkeit, Winterhärte, Wüchsigkeit und Gesundheit besonders geprüft.

Die Rosengruppen im Überblick
  • Beetrosen haben eine Wuchshöhe von 60 bis 80 cm. Sie wachsen buschig und kompakt. Beetrosen wirken daher am besten in Gruppen innerhalb eines Beetes.
  • Edelrosen haben im Unterschied zu den Beetrosen einzelne Blüten an langen Stielen. Sie werden 70 bis 120 cm hoch, wachsen straff aufrecht und sind auch als Solitärpflanze eine Zierde im Garten.
  • Zwergrosen sind relativ niedrig und erreichen eine Höhe von nur 30 bis 40 cm. Sie eignen sich daher besonders für die Kultur in Töpfen und Kübeln.
  • Bodendeckerrosen werden höchstens 40 cm hoch und bilden lange Triebe, die den Boden weitgehend abdecken.
  • Strauchrosen erreichen bis zwei Meter Höhe. Sie brauchen einen freien Stand, damit sie mit ihren überhängenden Trieben und prächtigen Blüten zur Geltung kommen.
  • Kletterrosen haben steigende Triebe, die man an ein Rankgerüst oder einen Rosenbogen anbinden muss. Ihre biegsamen Triebe tragen meist Blüten in Büscheln.
  • Bei Wildrosen handelt es sich um Arten aus Europa, Asien oder Nordamerika, wie sie in der Natur vorkommen. Sie blühen nur einmal im Sommer, dann aber besonders überschwänglich.

Wir empfehlen Celaflor Combi-Rosenspritzmittel zum Rundumschutz von Rosen vor saugenden und beißenden Schädlingen. Es hilft auch zur Vorbeugung gegen die drei typischen Rosenkrankheiten.

Ein Platz an der Sonne

Der richtige Standort ist von entscheidender Bedeutung für Gesundheit und Blütenpracht von Rosen. Optimal ist ein sonniger, luftiger aber nicht zu windiger Ort im Garten. An einem solchen kann die Rose nach einem Niederschlag gut abtrocknen und ist somit weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Damit sich die Pflanzen an ihrem Standort richtig wohl fühlen, sollte der Boden, in den die Rosen gepflanzt werden, tiefgründig, leicht und krümelig sein. Die Pflanzen mit ihren bis zu 1 Meter tiefen Wurzeln können darin gut durchwurzeln und auch Trockenperioden im Sommer überstehen.

Schwere Böden sollten vor dem Pflanzen mit einem Bodenaktivator, der die Erdorganismen aktiviert und dem Boden lebenswichtige Spurenelemente zuführt, aufbereitet werden. Ebenso sollte bereits beim Pflanzen einen organischen Dünger ins Pflanzloch gegeben werden. Beim Pflanzen der Rosen ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht zu tief gesetzt wird und die Veredelungsstelle frei bleibt. So lässt sich ein späterer Wildwuchs vermeiden. Nach dem Pflanzen wird der Boden um das Gehölz leicht angetreten und gut gewässert.

Die nötigen Nährstoffe

Um gesund und kräftig zu wachsen benötigen Rosen wie auch alle anderen Pflanzen Nährstoffe aus dem Boden. Da Rosen jahrelang am selben Ort stehen, verarmt der Boden  im Laufe der Jahre allerdings an Nährstoffen, wenn nicht immer wieder für frischen Nachschub gesorgt wird. Rosen sollten daher bereits im zeitigen Frühjahr mit einem organischen Dünger versorgt werden. Eine Nachdüngung ist nach der ersten Blüte zu empfehlen. Ab dem Spätsommer sollte auf weitere Düngergaben verzichtet werden, um den Wuchs von jungen, frostempfindlichen Trieben im Herbst zu vermeiden. Mit der Düngung zur richtigen Zeit können Rosen gestärkt und so gegenüber Läusen, Pilzen und anderen Krankheiten widerstandsfähiger gemacht werden.

Pilzerkrankungen vorbeugen

Zur Gesunderhaltung von Rosen sollte man diese bereits beim Austrieb im Frühjahr mit einem systemischen Fungizid spritzen. Mit dieser Spritzung, die nach einigen Wochen zu wiederholen ist, kann der Ausbruch von Pilzkrankheiten wie Rosenrost, Mehltau und Sternrußtau weitgehend verhindert werden. Außerdem sollte man die Blätter der Rosen den auch ganzen Sommer über auf Blattlausbefall untersuchen und diesen gegebenenfalls mit einem Insektizid bekämpfen, um so größere Schäden zu vermeiden. Auch hier empfiehlt sich ein Präparat mit systemischer Wirkung. Bewährt haben sich in den letzten Jahren insbesondere auch Combi-Präparate, die sowohl gegen Fungizide als auch gegen Insektizide wirken.

Rechtzeitig rückschneiden

Damit die Rosen im Sommer auch reich blühen, sollten diese – so wie der Frost vorbei ist –  im Frühjahr kurz bevor die Blätter ausbrechen, zurückgeschnitten werden. Bei diesem Frühjahrsschnitt sind alle kranken und schwachen Triebe zu entfernen. Auch Triebe, die nach innen wachsen, sollten hierbei komplett entfernt werden. Die anderen, gesunden Triebe werden beim Frühjahrsschnitt bis auf die kräftigen Knospen eingekürzt.

Damit die einzelnen Triebe mehr Luft und Licht bekommen, gilt es bei Rosen generell, weniger Triebe, die stark sind, zu fördern statt zu viel stehen zu lassen. Bei öfter- oder dauerblühenden Sorten ist es außerdem wichtig, Verblühtes zu entfernen, damit die Pflanzen wieder neue Blütenknospen bilden. Sind die Rosen im Sommer komplett verblüht, kann ein zweiter Schnitt erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollten Rosen allerdings nicht mehr geschnitten werden, da diese sonst aufgrund der Schnittwunden stark frostgefährdet sind.

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