Rosenkrankheiten

Rosen
Gesunde Rosen erfreuen den Betrachter (Bild: thinkstock)

Wenn Liebe rostet: Pilzkrankheiten an Rosen

Im Rosenmonat Juni erfreuen Rosen den Betrachter mit ihrer vollen Blütenpracht. Doch leider wird die Freude in Jahren mit kühler, feuchter Witterung im Frühjahr sowie schwülen Junitagen durch Pilzerkrankungen getrübt. Lesen Sie in unserem Ratgeber wie Sie die Rosenkrankheiten frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln können.

Es sind im Wesentlichen die drei typischen Rosenkrankheiten Sternrußtau, Echter Mehltau und Rosenrost, die Rosen-Liebhabern die Freude an ihren Pflanzen verderben.

Echter Mehltau an Rose (Bild: Celaflor)
Echter Mehltau
Sphaerotheca pannosa var. rosae

Der echte Mehltau tritt vor allem im Frühjahr und Spätsommer bei trocken-warmer Witterung mit nächtlichem Tau auf. Eine erhöhte Luftfeuchte begünstigt die Entwicklung der Pilze, ist aber nicht zwingend erforderlich. Der echte Mehltau wird daher auch als Schönwetterpilz bezeichnet. Er befällt alle unverholzten Pflanzenteile wie Blätter, Knospen und Triebe und führt zunächst zu einer rötlich-violetten Verfärbung der Blätter. Im weiteren Verlauf bildet sich auf den Blättern und Knospen ein weißer, mehlartiger Belag, der sich leicht abwischen lässt. Die befallenen Blätter rollen sich ein und fallen schließlich ab.

Rosenblatt mit Rosenrost (Bild: Celaflor)
Rosenrost
Phragmidium mucronatum

Rosenrost zählt zu den häufigsten Erkrankungen von Rosen. Sie kann bereits im Frühjahr bei feuchter  Witterung auftreten und sich durch Sommersporen bis in die Sommermonate hinein ausbreiten. Zu erkennen ist eine Infektion an zahlreichen gelborangen bis rostroten, etwa stecknadelkopfgroßen Flecken mit dunklen Rändern auf der Blattoberseite, die bei starkem Befall ineinander übergehen. Auf der Blattunterseite finden sich rötlich-ockerfarbene Pilzsporenlager, die sich im Herbst dunkel verfärben. Wie beim Mehltau fallen auch die von Rosenrost infizierten Blätter vorzeitig ab.

Rosenblätter mit Sternrußtau (Bild: Celaflor)
Sternrußtau
Diplocarpon rosae

Der Sternrußtau ist die häufigste und zugleich auch aggressivste Rosenkrankheit. Er tritt besonders  im Spätsommer bei feuchter, kühler Witterung auf. Charakteristisch für eine Infektion sind unterschiedlich große, schwarzviolette Flecken auf den Blattoberseiten, die meist strahlenförmig auslaufen. In ihrer Umgebung sind die Blätter oft gelblich oder gelbrötlich verfärbt.Bei frühem und starkem Befall entlauben sich die Triebe vorzeitig.

Celaflor Saprol

Wir empfehlen: Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol

Vollsystemisches Mittel gegen die drei typischen Rosenkrankheiten Rost, Echter Mehltau und Sternrußtau.

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol ist ein systemisches Fungizid mit vorbeugenden und im Frühstadium heilenden Eigenschaften zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten (Echten Mehltau, Sternrußtau und Rost) an Rosen. Der Wirkstoff dringt in das Blattgewebe ein, bekämpft dort vorhandenen Befall und schützt vor Neubefall.

Vorbeugung und Behandlung

Wie bei jeder Erkrankung gilt auch bei Rosen der Grundsatz vorbeugen ist besser als heilen. Es sollte daher bereits beim Pflanzen von Rosen ein luftiger Standort, an dem sie schnell abtrocknen können, ausgesucht werden. Außerdem sollten Rosen im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten und mit einer kalibetonten Düngung sowie ausreichend Wasser versorgt werden. Eine Überdüngung der Pflanzen ist allerdings zu vermeiden, da zu weiches Blattgewebe den Pilzen die Besiedelung der Rosen erleichtert. ADR-zertifizierte Rosen sind besonders robust und widerstandsfähig gegen Pilzinfektionen.

Im Falle des (Be-)Falles

Sollte die eine oder andere Rose trotz guter Pflege erkranken, ist rasches Handeln mit einem systemischen Fungizid angesagt. Dabei werden die kompletten Pflanzen sowie die Erde im Abstand von 10 bis 14 Tagen mit bis zu sechs Spritzungen gründlich benetzt. Befallene Blätter und Triebe werden entfernt und im Hausmüll zu entsorgt, da auf ihnen Sporen überwintern könnten. War der Befallsdruck im Vorjahr sehr hoch, so empfiehlt sich im Frühjahr eine Vorbeugende Austriebsspritzung mit einem systemischen Fungizid.

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