Hunde im Sommer

Eine kleine Erfrischung für die Vierbeiner
Eine kleine Erfrischung für die Vierbeiner (Foto: annaav/stock.adobe.com)

Heiße Tipps für Hunde an den „Hundstagen"

Wenn im Sommer das Thermometer auf über 30 Grad steigt, belastet dies nicht nur Herrchen und Frauchen, sondern auch ihre vierbeinigen Freunde. Zu schaffen machen ihnen neben der Hitze, auch erhöhte Ozonwerte sowie die aggressive Sommersonne.

Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen besitzen und somit nicht schwitzen können, regulieren sie ihren Wärmehaushalt vor allem über die Atmung sowie zum Teil auch durch die Wärmeabgabe über die Haut. Sie benötigen daher an heißen Tagen unbedingt ausreichend Wasser und ein kühles Plätzchen.

Ausreichend Wasser

Wichtigstes Mittel zur Temperaturregulation des Hundes ist das Hecheln. Er erhöht dabei die Atemfrequenz bei geöffneter Maulhöhle und hängender Zunge von etwa 40 Zügen pro Minute auf über 130 bis 300. Dadurch verliert er sehr viel Flüssigkeit und braucht somit unbedingt ausreichend Wasser zum Trinken. Achten Sie daher darauf, dass der Wassernapf zu Hause stets gefüllt ist und tauschen das gereichte Wasser auch mehrmals täglich aus, da es sich bei hohen Lufttemperaturen schnell erwärmt. Denken Sie auch daran, auf Fahrten und Spaziergängen ausreichend Wasser für Ihren Hund in einer Flasche mitzunehmen.

Leichte Kost für heiße Tage

Da sich Ihr Hund bei Hitze wenige bewegt, sollten Sie auch seine Kost an die hohen Temperaturen anpassen. Bieten Sie ihm über den Tag verteilt mehrere kleine, leichte Portionen an Stelle einer großen Nahrungsportion an. Achten Sie darauf, dass nie Futterreste im Napf verbleiben und reinigen ihn nach jeder Fütterung, da diese bei hohen Temperaturen sehr schnell verderben und Erkrankungen hervorrufen können.

Die Mischung macht´s

Ideal für die Fütterung an heißen Tagen ist eine Mischfütterung aus Feucht- und Trockenfutter. Während Feuchtfutter einen hohen Anteil an Flüssigkeit enthält und leicht verdaulich ist, versorgt das Trockenfutter Ihren Vierbeiner mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Für zusätzliche Erfrischung und Abwechslung auf dem sommerlichen Speiseplan sorgt ein Hundeeis. Sie können ein solches leicht aus Naturjoghurt oder Quark mit etwas Feuchtfutter selbst zubereiten. Allerdings sollten Sie hier zunächst mit kleinen Portionen testen, ob der Magen Ihres Hundes das Kalte gut verträgt.

Ein kühles Plätzchen

Damit sich der Körper Ihres Hundes in der Sommerhitze gar nicht erst übermäßig aufheizt, sollten Sie Ihrem vierbeinigen Freund ein schattiges, kühles Plätzchen anbieten. Ideal ist ein Platz auf kühlen Fließen oder im frischen Gras unter einem Busch. Lassen Sie Ihren Hund im Sommer niemals – auch nicht für kurze Zeit – im geschlossenen Auto zurück. Es kann sich schon innerhalb weniger Minute extrem aufheizen und so zur tödlichen Falle für Ihren Hund werden.

Mit Haut und Haar

Damit Ihr Hund über die Körperfläche Wärme abgeben kann, ist eine gründliche Fellpflege in den Sommermonaten unerlässlich. Entfernen Sie mit einer Bürste altes Haar sowie abgestorbene Hautpartikel durch regelmäßiges Bürsten aus dem Fell. Hat Ihr Hund ein sehr dickes Fell oder sehr lange Haare, so können Sie ihm mit einem Gang zum Hundefrisör Erleichterung zur heißen Jahreszeit verschaffen.

Für Sensibelchen

Hat Ihr Hund hingegen ein sehr helles, dünnes Fell oder ist er besonders sensibel, so sollten sie ihn vor einem Sonnenbrand schützen. Cremen Sie ihn dazu sorgfältig mit einer Baby-Sonnencreme mit einem hohem Lichtschutzfaktor ein. Beachten Sie dabei insbesondere die Stellen, an denen wenige Haare wachsen, wie beispielsweise den Nasenrücken oder die Ohren.

Sport ist Mord

Um sich und Ihren Hund nicht zusätzlich zu belasten sollten Sie an heißen Tagen auf sportliche Aktivitäten verzichten. Legen Sie Ihre Gassi-Zeiten wenn möglich in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden und halten den Mittagsspaziergang so kurz wie möglich. Meiden Sie beim Gassi-Gehen auch offene Wiesen und Felder ohne Schatten, gehen Sie stattdessen lieber in kühle Wälder oder an Gewässer.

Im Falle eines Falles

Sollte es Ihrem Hund trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen einmal zu heiß werden oder gar ein Hitzschlag drohen, so ist dies ein Notfall und schnelles Handeln angesagt. Erste Anzeichen für einen drohenden Hitzschlag sind sehr starkes Hecheln und ein starrer, ängstlicher Blick. Die Schleimhäute sind durch den akuten Sauerstoffmangel blau verfärbt und die Gefäße treten stark hervor. Körpertemperatur und Pulsschlag sind stark erhöht. Begleitet werden diese Symptome oftmals durch Erbrechen und Muskelkrämpfe. Zögern Sie nicht, wenn Sie eines der Symptome bei Ihrem Hund beobachten und bringen ihn sofort an einen schattigen Ort. Kühlen Sie seinen Körper mit lauwarmem Wasser in Form von feuchten Umschlägen und rufen den nächsten Tierarzt. Dieser wird eine Schockbehandlung durchführen und den Kreislauf Ihres Tieres mit Medikamenten stabilisieren.

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