Reisen mit Hunden

So besser nicht (Foto: bushev/ stock.adobe.com)

Gemeinsam auf großer Tour

Wir Deutsche sind bekanntlich Reiseweltmeister, doch für Millionen von Haustierbesitzern stellt sich zur Urlaubszeit regelmäßig die Frage: Soll ich meinen vierbeinigen Freund mit in den Urlaub nehmen, und wenn ja – was ist auf der Fahrt und am Urlaubsort zu beachten. Wir geben Ihnen Tipps, wie die Urlaubszeit nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Vierbeiner zur schönsten Zeit des Jahres wird.

Für Hundebesitzer ist zumindest die erste Frage leicht zu beantworten, denn die meisten Hunde sind genauso reisefreudig wie ihre Herrchen. Katzen sind hingegen reviergebundene Individuen, sie fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten und sollten daher möglichst im eigenen Heim von Nachbarn oder Freunden versorgt werden. Auch Vögel und Kleintiere sollten besser zu Hause bleiben.

Lange Fahrten und ein Ortswechsel bedeuten für sie eine immense Belastung und Stress, den sie nicht selten mit dem Leben bezahlen. Steht im Bekanntenkreis keine Betreuung für die Ferienzeit zur Verfügung, so bieten professionelle Tiersitter ihre Dienste an. Wird ein solcher gebucht, sollte unbedingt ein Betreuungsvertrag, in dem alle Leistungen geregelt sind, abgeschlossen werden. Ebenso sollte man eine Tierhaftpflicht-Versicherung abschließen, damit diese im Schadensfall einspringen kann.

Grenzenlose Freiheit für Fiffy

Auch wenn Reisen mit Hunden sich in aller Regel unproblematisch gestalten, wollen diese dennoch gut vorbereitet sein. So sollte rechtzeitig vor Reisebeginn ein Termin beim Tierarzt zum Gesundheits-Check und zur Auffrischung des Impfschutzes vereinbart werden. Hierbei ist insbesondere an den Impfschutz vor Infektionskrankheiten am Urlaubsort zu achten. Bei Reisen ins europäische Ausland müssen Hunde außerdem eindeutig gekennzeichnet sein. Dazu ist seit dem 3. Juli 2011 ein Mikrochip verpflichtend vorgeschrieben.

Bei Tieren, die vorher bereits mit einer Tätowierung gekennzeichnet wurden, wird auch diese anerkannt, sofern sie noch gut lesbar ist. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, den Hund bei einem Haustierregister, z.B. dem des Deutschen Tierschutzbundes, registrieren zu lassen.  Weitere nützliche Informationen zur Einreise ins Ausland sowie den für den Grenzübertritt vorgeschriebenen Haustierausweis mit Angaben zu Tier und Herrchen erhalten Sie von Ihrem Tierarzt.

Leidenschaftliche Autofahrer

Für die Anreise zum Urlaubsort empfiehlt sich für Hundebesitzer die Fahrt mit dem Auto, da bei dieser der Reiseverlauf an die Bedürfnisse des Tieres angepasst werden kann. So können längere Fahrten auf mehrere Teiletappen mit Pausen, in denen die Möglichkeit zur Bewegung und  zum Trinken und Wasserlassen gegeben wird, aufgeteilt werden. Diese erleichtern nicht nur dem Hund die Reise, sondern dienen auch dem Herrchen zur stressfreien Reise. Außerdem ist es ratsam, in den frühen Morgenstunden zu fahren, um dem vierbeinigen Reisebegleiter die Strapazen der Mittagshitze zu ersparen. Da Hunde sehr zugempfindlich sind, sollte man die Klimaanlage nur vorsichtig einschalten und Fenster höchstens einen Spalt weit öffnen.

Damit der mitfahrende Hund nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist, sollten Fenster mit Sonnenschutzrollos oder einem Handtuch bedeckt werden. Trotz dieser Schutzmaßnahmen darf das Tier keinesfalls alleine im geparkten Auto zurückgelassen werden. Auch bei geöffnetem Fenster oder Schiebedach kann die Temperatur innerhalb kurzer Zeit auf über 60 Grad Celsius ansteigen. Um Übelkeit und Erbrechen während der Fahrt vorzubeugen, sollte man den Hund zwei bis drei Stunden vor Fahrtantritt nicht mehr Füttern und ihm unterwegs höchstens einen Kauknochen zur Beruhigung geben.

Transportbox Gulliver
Sicherheit für Hund und Herrchen

In Ihrem ZG Raiffeisen Markt führen wir Transportboxen für Hunde und Katzen in verschiedenen Ausführungen sowie weitere Sicherungs-Systeme und hilfreiche Reise-Utensilien für die sichere Reise mit Ihrem vierbeinigen Liebling.

Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung fahren Hunde in Deutschland als „Ladung“ mit und müssen daher so gesichert werden, dass sie im Falle eines Unfalles keine Passagiere schädigen können. Der ungesicherte Transport etwa auf dem Schoß oder der Hutablage ist daher verboten. Er kann ein Bußgeld sowie möglicherweise Punkte in Flensburg nach sich ziehen. Außerdem kann die Auto-Unfallversicherung im Schadensfall die Leistung verweigern. Auch in anderen europäischen Ländern wird inzwischen durch Kontrollen geprüft, ob der Hund im Auto ausreichend gesichert ist und ein Verstoß geahndet. 

Der ADAC empfiehlt zur Sicherung der Hunde im Auto Transportboxen, die hinter den Rücksitzlehnen quer zur Fahrtrichtung positioniert und fixiert werden. Transportboxen für kleinere Hunde können auch sicher im Fußraum hinter den Vordersitzen untergebracht und fixiert werden. Alternativ können mitfahrende Hunde auch mit speziellen Sicherheitsgurten im Auto gesichert werden. Trenngitter und -netze, die den Innenraum bzw. Laderaum von Kombis abtrennen bieten einen ausreichenden Schutz für Mensch und Tier. Nicht zu empfehlen sind hingegen Schutzdecken. Sie bieten dem Tier zu wenig halt und dienen lediglich der Schonung vor Verschmutzung.

Zügig an den Urlaubsort

Erfolgt die Anreise zum Urlaubsort mit der Bahn, so ist zu beachten, dass Hunde im Zug an der Leine zu halten sind und einen Maulkorb tragen müssen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind kleine Hunde, die in einer Transportbox untergebracht sind. Sie reisen gratis mit dem Herrchen mit. Für größere Hunde wird in der Regel  der halbe Preis des normalen Bahnfahrscheins berechnet.

Wie auch bei der Reise mit dem Auto ist bei der Bahnreise darauf zu achten, dass ausreichend Pausen mit eingeplant werden, um Gassi zu gehen und zum Trinken. Längere Fahrten sind sowohl für Hund wie auch Herrchen im Schlaf- bzw. Liegewagen am einfachsten, da der Hund die meiste Zeit schläft und so weder Langeweile noch Unruhe aufkommt. Erfolgt die Reise tagsüber, sollte man wenn möglich, die Hauptverkehrszeiten meiden und einen Platz im Einzelabteil wählen. So lässt sich Stress für Hund und Halter weitgehend vermeiden.

Auf dem Boden bleiben

Flugreisen sind für Hunde auf Grund der ungewohnten Geräusche und Bewegungen mit großem Stress und extremen Belastungen verbunden. Daher sollte man sie wenn möglich seinem Vierbeiner ersparen und die Reise mit Auto oder Bahn antreten bzw. das Tier zu Hause lassen. Ist ein Flug unumgänglich, sollte der Hund möglichst in einer Transportbox im Passagierraum befördert werden. Dies gestatten die meisten Fluggesellschaften bei Tieren bis zu einem Gewicht von 5 kg bis 10 kg.

Hunde, die das vorgeschriebene Gewicht  für den Passagierraum übersteigen, müssen im Frachtraum in einer Transportbox befördert werden. Diese sollte zumindest so groß sein, dass sich der Hund darin aufrecht hinstellen, bequem drehen und hinlegen kann. Außerdem muss von zwei Seiten eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet sein. Ebenso muss der Käfig bei längeren Reisen Gefäße für Wasser und Nahrung enthalten. Um die Belastung einer Flugreise für den Hund so gering wie möglich zu halten, sollten auf jeden Fall Direktverbindungen ohne Zwischenlandung gebucht werden.

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