Grillrezepte

Würstchen auf Grill
Die schmecken Allen! (Foto: Ralf Peter)

Feuer und Flamme fürs Grillen

Grillen liegt im Trend und zählt zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Dabei verbindet die gesunde Garmethode kulinarischen Genuss mit Freude und Geselligkeit. Wir sagen Ihnen worauf Sie beim Grillen achten sollten und verraten leckere Rezepte für Ihre nächste Grillparty.

Durchschnittlich 13 Mal pro Jahr holt jeder Bundesbürger den Grill raus um Würstchen, Steaks und immer öfter auch Fisch oder Vegetarisches zu brutzeln. Und dies nicht nur von Mai bis September, sondern inzwischen auch immer öfters im Winter. Selbst an Festtagen wie Silvester oder Weihnachten legen Grillfans Würstchen und allerlei Anderes auf den Rost.

Das kleine Einmaleins für den perfekten Grillgenuss

Damit dem perfekten Grillgenuss nichts im Wege steht, sollten unbedingt einige Grundregeln beim Grillen beachtet werden:

1. Sicherheit geht vor

Stellen Sie um Grillunfälle zu vermeiden, den Grill stets auf einem festen, ebenen und nicht brennbaren Untergrund und achten darauf, dass der Grill nicht an Durchgängen, engen Stellen oder in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien platziert wird.

Befeuern Sie ihren Grill niemals in geschlossenen Räumen (auch nicht in der Garage).

Verwenden Sie zum Grillen ausschließlich hochwertige Grillkohle/Grillbriketts bzw. die vom Hersteller empfohlenen Gas-Kartuschen.

Benutzen Sie zum Schutz vor Verbrennungen beim Umgang mit dem Grill stets hitzefeste Grillhandschuhe und hochwertiges, langes Grillbesteck. Tragen Sie zum Grillen keine Kleidung aus leicht entflammbaren Materialien.

Lassen Sie den heißen Grill niemals unbeaufsichtigt und halten Haustiere und Kinder unbedingt vom Grill fern.

Halten Sie für den Notfall zum Löschen einen Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder eine Löschdecke bereit. Verwenden Sie niemals Wasser zum Löschen von brennendem Fett.

2. Denken Sie an Ihre Nachbarn

Jahr für Jahr beschäftigen Nachbarstreitereien rund ums Grillen im Freien die Gerichte. Auch wenn sich das Grillen im Garten oder auf dem Balkon und Terrasse grundsätzlich nicht verbieten lässt, können Sie dennoch durch etwas Rücksichtnahme eine Menge Ärger mit Ihren Nachbarn vermeiden.

Warnen Sie die Nachbarn unbedingt rechtzeitig vor und platzieren den Grill so, dass weder Rauch noch Grillgerüche unmittelbar auf den Balkon bzw. in die Wohnung Ihrer Nachbarn einziehen können.

Beachten Sie auch die Nachtruhe und feiern von 22 bis 6 Uhr allenfalls in gedämpfter Lautstärke weiter.

Generell lassen sich viele Streitereien umgehen, indem Sie Ihre Nachbarn zum Grillen einladen.

3. Qualität ist durch nichts zu ersetzen

Kaufen Sie das Grillgut nur beim Händler Ihres vertrauen und achten Sie stets auf Qualität und Frische. Sie lassen sich durch keinen noch so guten Grill und auch nicht durch die gute Zubereitung ersetzen.

Erkennen lässt sich frisches Fleisch an Farbe, Oberfläche und Geruch. So sollte Schweinefleisch stets eine hell rosa Farbe haben. Auch frisches Fleisch vom Kalb muss rosa bis hellrot sein. Rindfleisch darf hingegen eine rote bis dunkelrote Farbe haben. Geflügel ist frisch, wenn es leicht rosa glänzt. Hat das Fleisch eine Marmorierung, so sollte diese hell sein. Ist sie hingegen bereits gelblich, so ist Vorsicht geboten. Geht die Farbe des Fleischs in Richtung grün oder gelb, so ist es bereits verdorben und darf keinesfalls auf den Grill. Ebenso ist Fleisch, dessen Oberfläche schmierig oder leimig ist, tabu. Riecht das Fleisch stark säuerlich oder gar modrig, ist es nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Auch die Frische von Fisch lässt sich leicht an der Theke erkennen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Augen des Fischs klar sind. Außerdem sollten die Kiemen eine rote Färbung aufweisen und feucht sein. Die Haut von frischem Fisch hat eine glänzende, metallic schimmernde Oberfläche. Das Filet von frischen Fischen hat glänzendes. Leicht durchschimmerndes Fleisch. Generell ist der Geruch von frischem Fisch neutral und angenehm.

Die Klassiker vom Grill

Der Klassiker beim Grillen ist und bleibt die Grillwurst. Sie liegt bei der Mehrzahl der Deutschen auf dem Grill. Aber auch für die perfekte Grillwurst ist einiges zu beachten. So eignen sich kleine Würstchen aus grobem Brät am besten zum Grillen, da diese weniger schnell platzen und würziger im Geschmack sind. Außerdem dürfen die Würste nicht zu heiß gegrillt werden, da sie sonst außen verbrennen und innen noch roh sind. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn man die Hand für drei Sekunden 12 cm über den Grill halten kann.

Auch bei unserem zweiten Grillklassiker, Fleisch lautet die Devise auf dem Grill: Nie zu heiß! Es wird sonst außen zu dunkel und innen zu trocken. Daher lieber mit wenig Hitze langsam grillen und öfters wenden. Vor dem Anschneiden sollte Fleisch auf jeden Fall noch etwa 2 Minuten mit Alufolie abgedeckt auf einem Teller ruhen. So können sich die Fasern entspannen und der Fleischsaft läuft beim Anschneiden nicht heraus. Ob das Fleisch noch rosa oder komplett durchgebraten vom Rost genommen wird, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Generell gilt je fester das Fleisch wird, desto mehr ist es durchgegart.

Asiatische Steaks (Fotolia)
Rezept: Asiatische Schweinesteaks

Zutaten: Frischer Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 2 Schalotten, 3 Sternanis, 50 ml trockener Sherry, 100 ml Sojasoße, 1 TL Sesamöl, 3 EL Rapsöl, 3 EL brauner Rohrzucker, 1 EL Apfelessig, Pfeffer, 4 Schweinesteaks, 2-3 EL Sesam-Saat

Zubereitung: Für die Marinade Ingwer, Knoblauchzehe und Schalotten putzen und in kleine Stücke schneiden. Sherry mit Sojasoße, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Zucker und Apfelessig aufkochen. Sternanis hinzugeben, mit Pfeffer kräftig würzen. Marinade abkühlen lassen. Schweinesteaks mit der Marinade einreiben und über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Die Schweinesteaks aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen und auf dem heißen Grill 15 Minuten garen. Fertig gegrillte Schweinesteaks mit geröstetem Sesam bestreuen.

Tipp: Zu den asiatischen Schweinesteaks passen mit Curry bestreute Baby-Ananas-Stücke oder Bananen vom Grill.

Aus Neptuns Reich

Immer öfter werden auch Fisch und Meeresfrüchte auf den Grill gelegt. Besonders geeignet zum Grillen sind Fischarten mit festem Fleisch, da sie weniger schnell zerfallen. Zu ihnen gehören neben dem klassischen Lachs auch Arten wie Dorade, Hering und Makrele. Fettarme Fische wie Forelle, Sardinen und Karpfen sollten in eingefetteter Alufolie zusammen mit Kräutern und Gemüsen auf den Grill gelegt werden. Sie erhalten so ein gutes Aroma und werden beim Garen nicht zu trocken. Da Fisch sehr schnell durchgart, wird er stets am Rand des Grills platziert.

F(r)isch vom Grill (Fotolia)
Rezept: Kräuterdorade

Zutaten: 4 Doraden, 100 g Schalotten, Salz, Pfeffer, 2 Bio-Zitronen, 4 Stiele Fenchelkraut, 8 Stiele Thymian, 3 EL Zitronensaft, 9 EL Olivenöl

Zubereitung: Doraden gut waschen. Schalotten in grobe Stücke schneiden. Zitronen in feine Scheiben schneiden. Doraden auf jeder Seite  2 Mal einschneiden und innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronenscheiben in die Einschnitte schieben. Schalotten, Fenchelkraut und Thymian in die Bauchhöhlen füllen.

Für die Marinade Zitronensaft und Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Vorbereitete Doraden mit der Marinade bestreichen und in einer Fischgrillzange 10 bis 15 Minuten grillen. Die Doraden dabei immer wieder mit der Marinade bestreichen.

Die leichten Alternativen

Tofu, Seitan und Gemüse sind leichte, leckere Alternativen für Vegetarier bei der Grillparty. Allerdings benötigen sie beim Grillen eine Sonderbehandlung. Da sie hitzeempfindlicher als Fleisch, Fisch und Wurst sind und daher bei hoher Hitze schnell verbrennen, sollten sie stets am Rand des Grills platziert und öfters gewendet werden. Fertig sind Tofu und Seitan, wenn deren Konsistenz fester wird und sie eine goldbraune Farbe haben. Bei Gemüse empfiehlt es sich, dieses bereits am Tag zuvor in eine gute Marinade aus Kräutern und hochwertigem Öl einzulegen. Besonders zum Grillen geeignet sind vor allem härtere Sorten wie Paprika, Auberginen und Zucchini. Aber auch Tomaten und Pilze wie Champignon lassen sich gut grillen. Gar ist das Gemüse, wenn die Schale weicher und stellenweise braun wird.

Nicht nur für Spiesser (Foto: Fotolia)
Rezept: Gemüse-Spieße mit scharfer Tomatensoße

Zutaten: 2 Schalotten, 1 Chilischote, 1 Knoblauchzehe, 4 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 250 g Ketchup, 1 EL brauner Zucker, 1 TL Sherry-Essig, Salz, Pfeffer, frische Italienkräuter, verschiedenes Gemüse wie z.B. Mais, Paprika, Auberginen, Zucchini, Champignon, etc.

Zubereitung: Gemüse putzen, waschen und in Stücke schneiden. Die vorbereiteten Gemüsestücke abwechselnd auf mit Öl eingeriebene Schaschlik-Spieße stecken. Gemüse-Spieße über Nacht in eine Marinade aus Olivenöl, frischen Italienkräutern und Salz einlegen.

Für die Soße Schalotten, Chilischote und Knoblauchzehe putzen und kleinschneiden. In einem Topf 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Schalotten, Chili und Knoblauch mit Tomatenmark darin andünsten. Ketchup, Zucker und Sherry-Essig zugeben. Bei schwacher Hitze für 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemüse-Spieße aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen und unter Wenden ca. 10 Minuten grillen. Gemüse-Spieße noch mal mit Salz und Pfeffer würzen, mit frisch gehackten Italienkräutern bestreuen und zusammen mit der Tomatensoße servieren.

Zum Schluss was Süßes

Wie bei jedem anderen Menü darf auch bei der Grillparty das Dessert zum Schluss nicht fehlen. Als fruchtige Variante bietet sich hierbei gegrilltes Obst mit Eis an. Grillen lassen sich Ananas, Bananen, aber auch Aprikosen und Pfirsiche eignen sich sehr gut. Wer es üppiger mag, kann auf dem Grill auch Pfannkuchen, Arme Ritter und Souffées oder gar Gebäck wie Muffins und Kuchen zubereiten.

Zum Dahinschmelzen (Fotolia)
Rezept: Gegrillte Ananas mit Minze

Zutaten: 1 Ananas, 5 TL Brauner Zucker, frische Pfefferminze, Vanille Eis

Zubereitung: Ananas schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Pfefferminze fein hacken, mit Zucker mischen und einem Mörser zerstoßen.

Ananas-Scheiben auf dem Grillen von jeder Seite grillen und sofort in der Zucker-Minze-Mischung wenden. Je eine Ananas-Scheibe auf einen flachen Teller legen und eine Kugel Vanille-Eis daraufsetzen. Mit zurückbehaltenen Minze-Blättchen garnieren.

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