Ostereier färben

Bunte Eier im Nest
Natürlich gibt´s bunte Eier (Bild: fotolia.de)

Treiben Sie´s bunt

Bunt gefärbte Eier gehören einfach zu Ostern. In unseren ZG Raiffeisen Märkten führen wir regionale Eier, garantiert ohne Gentechnik von familiär geführten Hühnerhöfen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Eier ganz ohne Chemie färben und so unbeschwert genießen können.

Als Basis für die Farben bietet die Natur verschiedene Substanzen an. So können Sie die gekochten Eier mit Pflanzen, Kräutern und Gewürzen ganz natürlich färben. Auch Kaffeesatz und Tee eignen sich hervorragend als Färbemittel.

Farben der Natur

Die Herstellung der Naturfarben hängt von der Ausgangssubstanz ab. Bei Säften wie Holunder- oder Pflaumensaft genügt es, wenn Sie die Eier im jeweiligen Saft circa zehn Minuten hartkochen. Etwas aufwändiger ist die Herstellung des Farbsuds bei Gemüse und Pflanzen sowie Hölzer, Rinden und Wurzeln.

Färbemittel Menge (für 2 l Wasser) Einweichzeit Kochzeit
Frischpflanzen/Gemüse 500 g entfällt 30 - 40 Minuten
Blätter/Blüten/Beeren/Schalen 30 - 100 g einige Stunden 30 - 60 Minuten
Wurzeln/Rinden/Hölzer 30 - 100 g 1 - 2 Tage 1 - 2 Stunden
Tee/Kaffee 30 - 50 g entfällt 20 - 30 Minuten

Bei groben Materialen wie Rinden oder Gemüse, aber auch großen Blättern empfiehlt es sich, dass Sie diese vor dem Kochen des Farbsuds zerkleinern. Sie geben so ihre färbenden Bestandteile besser ab.

Rote Farbtöne: Rote Beete, Rotkohlblätter, roter Malventee, schwarze Johannisbeeren, Apfelbaumrinde, Birkenbaumrinde

Blaue Farbtöne: Holunderbeeren, Heidelbeeren, blaues Malvenkraut, Blaukraut

Gelbe Farbtöne: Birkenblätter, Brennesselblätter, Holunderblätter, Apfelbaumblätter, Goldrutenkraut, Safran, Fliederblüten, Kamillenblüten, gelbe Ahornblätter, Kurkuma

Orange Farbtöne: Karotten, Ringelblumenblüten, Rooibostee

Braune Farbtöne: Eichenrinde, Blätter von Haselnusssträuchern, Kaffee, Tee, Zwiebelschalen

Grüne Farbtöne: Matetee, Johanniskraut, Efeublätter, Schachtelhalmkraut, Spinat, Petersilie

Durch die Beigabe bestimmter Zusatzstoffe können Sie die Farbkraft der natürlichen Farben etwas manipulieren. Pottasche und Kaliumcarbonat intensivieren die Farben; Eisennägel und Eisensalz verdunkeln sie. Mit Essig können Sie Pastelltöne erzeugen.

Fein in Schale

Neben der Herstellung des Farbsuds hat auch die Wahl der Eier einen großen Einfluss auf die Farbe. Verwenden Sie zum Färben Eier aus  Freilandhaltung. Diese habe eine dickere und robustere Schale als die Eier von Hühnern in Käfighaltung.

Legen Sie die Eier vor dem Kochen für ca. 30 Minuten in ein lauwarmes Essigbad, anschließend gut abspülen. Die Schalen werden so zum einen von Verunreinigungen befreit, zum anderen etwas angeraut. So behandelt können die feinen Poren in der Eierschale die Farbpigmente besser aufnehmen.

Flyer ohne Gentechnik

Garantiert ohne Gentechnik

In unseren ZG Raiffeisen Märkten führen wir ein großes Sortiment an regionalen Lebensmittel ohne Gentechnik. Frische Eier von Hühnerhöfen aus der Nachbarschaft, Mühlenprodukte aus regional angebautem Getreide und Wurstwaren von familiär geführten Metzgereien.

Warum Produkte ohne Gentechnik die bessere Wahl sind lesen Sie in unserem Info-Flyer.

Das 8-Minuten Ei

Um die Eier im Farbsud zu färben, legen Sie diese in den ausgekühlten Farbsud und kochen sie darein je nach Größe für 8 bis 10 Minuten. Bewegen Sie dabei die Eier von Zeit zu Zeit etwas, damit diese die Farbe gleichmäßig annehmen.

(K)ein Osterei gleicht dem anderen

Um noch mehr Vielfalt ins Osternest zu bekommen, können Sie die Eier noch weiter verzieren. So können Sie mit einem in Zitronensaft getränkten Wattestäbchen Muster und Ornamente auf die Eier malen. Diese werden nach dem Färben sichtbar, da die Eier an den so behandelten Stellen keine Farbe aufnehmen. Eine weitere Möglichkeit Muster aufs Ei aufzubringen, ist indem Sie vor dem Bad im Farbsude eine Matrize mit Hilfe eines Nylonstrumpfs aufbringen.

Glänzende Aussichten

Einen besonderen Glanz erhalten Ihre Eier, wenn Sie diese nach dem Färben mit etwas Öl einpinseln oder einer Speckschwarte abreiben.

In unseren ZG Raiffeisen Märkten erhalten Sie Eier aus Boden- und Freilandhaltung, garantiert ohne Gentechnik von familiären Hühnerhöfen.

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