Sauerkraut für saure Zeiten

Dieser Kohl ist Spitze (Bild: Fotolia)

Sauer macht lustig

Das für Deutschland typische Gemüse Kohl kam in der 1980er und 1990er Jahren in den Verruf als schweres "Arme-Leute-Essen" und verschwand zusehends von den Tellern. Doch in den letzten Jahren erlebte das lange weitgehend verschmähte Kohlgemüse in der modernen, leichten Küche eine wahre Renaissance. Viele ZG Raiffeisen Märkte bieten jetzt im Herbst frisches, küchenfertig geschnittenes Filderkraut.

Beim Filderkraut handelt es sich um eine alte und äußerst geschmackvolle Variante des Weißkohls. Filderkraut hat eine typisch spitzköpfige Form. Seine großen, weiß-grünen Blätter sind mit einer feinen Wachsschicht überzogen und nur locker zusammengefügt. Die spitzen Köpfe werden auf Grund ihrer feinen Schmackhaftigkeit, Feinrippigkeit und Zartheit sowohl von Köchen wie auch von Gourmets besonders geschätzt. 

Ist der Ruf erst ruiniert

Seine Renaissance in der Küche hat sich der Kohl vollkommen zu Recht verdient. Dies allein schon aufgrund seiner vielfältigen Möglichkeiten der Zubereitung in der warmen wie auch kalten Küche. So lässt er sich ganz nach Geschmack ebenso gut als Suppe, Gemüse oder Salat wie auch als Auflauf oder Torte zubereiten. Egal wie er zubereitet wurde, liefert Kohl eine Vielzahl an Vitaminen der Gruppen A, B und C. Außerdem enthält er die wichtigen Mineralstoffe Eisen, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium.

Mit seinen sekundären Pflanzenstoffen stärkt Kohl das Abwehrsystem und kann dazu beitragen, den Blutdruck sowie auch den Cholesterinspiegel zu senken. Dank seines extrem hohen Anteils an verdauungsfördernden Ballaststoffen sorgt Kohl für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und macht ihn somit zu einem wahren Fitmacher für die kalten Wintermonate.

Für saure Zeiten

Eine besonders alte und hochwertige Methode der Konservierung von Kohl ist die milchsaure Vergärung zu Sauerkraut. Erfunden wurde sie bereits vor über zweitausend Jahren in China. Im antiken Griechenland und im Römischen Reich sammelten Ärzte und Naturkundler weitere Erkenntnisse über den gesäuerten Kohl, der seinerzeit eher als Heil- denn als Nahrungsmittel galt. Zum Ende des Mittelalters fand Sauerkraut über Klöster und Abteien den Weg in deutschlands Küchen. Aufgrund der darin enthaltenen Milchsäurebakterien und Vitaminen zählt die Zubereitung als Sauerkraut auch heute noch zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Zubereitungsarten von Kohl. 

Jetzt geht´s ans Eingemachte

Alle, die sich selbst einmal an die gesunde Zubereitungsart des Kohls wagen wollen, finden hier eine Anleitung, wie man Sauerkraut einmacht und was man dazu braucht.

Um Sauerkraut selbst einzumachen, braucht man Krauthobel, Gärtopf, Krautstampfer und ein sauberes Leinentuch.

Zutaten: Weißkohl (am besten eignet sich Filderkraut), 15 bis 20g Salz je Kilo Kohl, Wachholderbeeren und nach Geschmack weitere Gewürze wie Kümmel, Lorbeer, Senfkörner, eventuell geraspelte Äpfel oder Karotten. Für eine besonders feine Variante Weißwein oder Winzersekt.

Und so geht's: Zunächst wird der Kohl halbiert und der Strunk entfernt. Die Kohl-Hälften werden dann mit dem Krauthobel in sehr feine Streifen geschnitten. Diese werden gewaschen und abwechselnd mit Salz und den übrigen Zutaten in den sorgfältig gewässerten Gärtopf geschichtet. Je Schicht sollten nicht mehr als 5 bis 10 cm Kohl in den Topf gefüllt werden. Jede Schicht muss mit dem Krautstampfer solange gestampft werden, bis die Brühe, die sich bildet, die ganze Schicht bedeckt. Erst dann die nächste Schicht einfüllen und erneut gründlich stampfen.

Wenn der ganze Kohl auf diese Weise eingeschichtet ist, wird dieser mit einem sauberen Leinentuch bedeckt und mit einem Stein beschwert. Zum Schluss den Gärtopf mit dem Deckel verschließen und an einen kühlen, dunklen Ort stellen. Nach vier bis sechs Wochen ist der Gärprozess abgeschlossen und das selbstgemachte Sauerkraut verzehrfertig.

Frisches Filderkraut gibt es in diesen ZG Raiffeisen Märkten
(Bitte telefonisch vorbestellen)
ZG Raiffeisen Markt Bruchsal Industriestraße 13 11.-12.10.2013; 18.-19.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Gengenbach Berghauptener Straße 9 23.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Haslach Schwarzwaldstraße 1 23.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Malsch Stephanstraße 1 11., 18. und 24.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Ottenhöfen Ruhesteinstraße 111 23.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Bretten Wilhelmstraße 41 18.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Pforzheim Am Hauptgüterbahnhof 10. und 17.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Wilferdingen Raiffeisenstraße 15 10. und 17.10.2013
ZG Raiffeisen Markt Gaggenau Hildastraße 31 10. und 17.10.2013

Alle Adresse und Telefonnummer finden Sie in unserem Standortfinder.

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