Duales Studium - So fing alles an

Geschafft: Jasmin Bressel und Martina Blocherer haben ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche (Foto: DHBW Mosbach)

Absolut Zukunftsrelevant: Erste Absolventen des Dualen Studiums feiern ihren Abschluss

Nach drei Jahren Wechselbad von Theorie und Praxis haben sie es geschafft: Martina Blocherer und Jasmin Bressel haben im Dezember 2015 als erste Mitarbeiterinnen der ZG Raiffeisen den Dualen Studiengang BWL/Agrarhandel an der DHBW Mosbach erfolgreich abgeschlossen.

Drei Jahre sind eine lange Zeit, die durch den Wechsel von Theorie und Praxis jedoch schnell vorbeigingen, so lautet das Fazit von Martina Blocherer und Jasmin Bressel. Der Studiengang BWL/Handel an der DHBW Mosbach ist in Modulen aufgebaut und wird derzeit für die Handelsbranchen Agrar, Holz, Bau und Haustechnik angeboten. Er kombiniert Inhalte aus dem Fach Betriebswirtschaftslehre wie Rechnungswesen, Marketing und Personal mit Fachwissen aus der jeweiligen Branche, in ihrem Fall unter anderem Agrartechnik, Pflanzenbau und Ökologie. Die BWL-Anteile machen etwa 80 Prozent aus und werden von den Studenten der unterschiedlichen Branchenrichtungen gemeinsam besucht.

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Dementsprechend haben Martina Blocherer und Jasmin Bressel und ihre vier Kommolitonen der Fachrichtung Agrarhandel die drei Jahre gemeinsam mit Holz- und Baustoffhändlern verbracht. Gelegentlich haben sie sich angesichts der relativ kleinen Jahrgangsgröße von etwa 25 Studenten etwas an die Schule erinnert gefühlt. Die Lerninhalte seien aber meist sehr interessant gewesen, vor allem durch die Praxisbeispiele der externen Dozenten und angereichert durch Exkursionen im Rahmen der Vorlesung.

Auf die Theorie folgten jeweils mehrmonatige Praxisphasen im Ausbildungsunternehmen, in denen die Absolventen im Tagegeschäft in ihren Betrieb die Praxis hautnah kennenlernen konnten. Gut gefallen hat beiden besonders der direkte Kontakt zu den Dozenten, der die Studenten zur interaktiven Kommunikation ermutigt habe.

Absolut Klausurrelevant

Dennoch sei es nicht immer ganz einfach gewesen, den ganztägigen Vorlesungen mit voller Aufmerksamkeit zu folgen. Die Aufmerksamkeitsspanne sei jedoch meist nach dem Hinweis "Absolut Klausurrelevant!" deutlich gestiegen. "Die Vorbereitungen waren durchaus sehr lernintensiv und führten meist zu einem erhöhtem Konsum von Kaffee, Cola und Schokolade sowie zu kurzen Nächten", erinnern sich die beiden.

Abgerundet wurde der Theorieteil für die Studenten durch Praxisarbeiten wie etwa "Analyse/ Planung/ Bau eines Bullenstalls" anhand eines realen landwirtschaftlichen Betriebes oder die "Auswirkungen und das Entgegenwirken des Fachkräftemangels in der Holzbranche" am Beispiel eines ausgewählten Unternehmens.

Zum Pensum gehörten auch auf ihren Ausbildungsbetrieb ZG Raiffeisen abgestimmte Projektarbeiten, die recheriert dokumentiert und anschließend in der Hochschule präsentiert werden mussten. Die letzte Praxisphase und somit auch das Studium, endete mit der Abgabe der Bachelorarbeit.

Die Module haben sich bewährt

Auch Professor Dr. Alexander Neumann, der den Studiengang an der DHBW Mosbach leitet, ist zufrieden. "Alle Absolventen wurden von ihren Firmen übernommen", sagt er nicht ganz ohne Stolz. Am Anfang habe es schon einige Abgänger gegeben, aber diese hätten offensichtlich ganz andere Vorstellungen von dem Studiengang gehabt. Insgesamt sei das Feedback der Studenten bis auf Details sehr positiv, meint Neumann. Für ihre Qualitätszirkel führt die Hochschule regelmäßig Gruppengespräche mit den Studenten und den Ausbildungsbeauftragten der Unternehmen, um deren Vorstellunge zu kennen und gegebenenfalls jederzeit nachsteuern zu können.

Inzwischen gibt es Interessenten aus ganz Deutschland für den Studiengang, darunter viele Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften, für die das Konzept ursprünglich auch entwickelt orden ist. Eine Erweiterung um das Fach Elektrohandel ist in Vorbereitung. Vor allem im Bereich Agrarhandel gibt es bundesweit kaum vergleichbare Angebote wie etwa in Dresden.

"Wir versuchen, nicht in Fächern oder in Unternehmensformen zu denken, sondern in Wertschöpfungsketten" erklärt Neumann. "Also vom Hersteller über den Handel bis zum Handwerk. Denn diese wissen in der Praxis meist eher wenig von den Verhältnissen beim jeweils anderen." Das Konzept und die Module hätten sich bewährt. Die nächste Herausforderung besteht darin, das Angebot für weitere Branchen zu öffnen.

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