Das Ettlinger Modell - zwei Berufe in einem

Begrüßung der Auszubildenden in der Bertha-von-Suttner-Schule (Foto: Ralf Peter)
Agrarwirtschaft - ein Mix aus kaufmännischer und landwirtschaftlicher Ausbildung

Die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation Agrarwirtschaft dauert drei Jahre. Sie beinhaltet die Ausbildung zum „klassischen“ Kaufmann im Groß- und Außenhandel, sowie die Zusatzqualifikation Agrarwirtschaft.

Die ZG Raiffeisen stellt hierfür jedes Jahr eine gesamte Klasse auf, die in Ettlingen bei Karlsruhe unterrichtet wird. Für die monatlichen Fahrtkosten vom Wohnort nach Karlsruhe erstattet das Land Baden-Württemberg einen Zuschuss, der in der Schule beantragt werden muss.

Diese Ausbildung können Sie bei drei Geschäftsbereichen oder Tochterfirmen der ZG Raiffeisen-Gruppe machen:

  • beim Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion der ZG Raiffeisen eG
  • bei den ZG Raiffeisen Märkten
  • bei der ZG Raiffeisen Technik GmbH


Alle Stellenangebote und Ausbildungsplätze für diesen Abschluss findest Du hier auf unseren Internetseiten Ausbildungsangebote.

Ablauf der Ausbildung

Kernpunkt der Ausbildung ist das erste Lehrjahr. Hier besuchen die Auszubildenden die ersten drei Wochentage die Bertha-von-Suttner-Schule in Ettlingen. An den letzten beiden Wochentagen findet der praktische Teil der Ausbildung im jeweiligen Betrieb statt. Der landwirtschaftliche Fachunterricht wird durch den kaufmännischen Fachunterricht ergänzt.

Die einzelnen Stationen

Ebenso besuchen die Auszubildenden der Agrar-Märkte im 14-tägigen Rhythmus einen Landwirt in Ettlingen, der auf seinem Hof praktischen Unterricht erteilt. Die Auszubildenden aus den ZG Raiffeisen Märkten nehmen 14-tägig praktischen Unterricht im Schulgarten. Zusätzlich wird am Ende des ersten Lehrjahres die Sachkundenachweisprüfung abgelegt. Dieser Nachweis berechtigt dazu, Pflanzenschutzmittel zu verkaufen.

Im zweiten und dritten Lehrjahr findet der Unterricht in vier bis sechs Blöcken von jeweils drei bis vier Wochen statt. Hier steht nun der kaufmännische Unterricht im Vordergrund, der dann in der benachbarten Wilhelm-Röpke-Schule gehalten wird. Der landwirtschaftliche Fachunterricht findet weiterhin durch die Lehrer der Bertha-von-Suttner-Schule statt.

Neben der schulischen Ausbildung findet in jedem Ausbildungsjahr ein zweitägiges Seminar zu den Themen Kundenorientierung, Verkaufen und Persönlichkeitsentwicklung statt. Die ZG Raiffeisen sorgt für die Dauer der Seminare für Verpflegung und Unterkunft.

Unterkunft während der Ausbildung

Die Auszubildenden, die eine weite Anreise nach Ettlingen haben, kommen im Ketteler Wohnheim in Karlsruhe unter. Das Ketteler Wohnheim steht allen Menschen offen, die zur Aus- oder Weiterbildung nach Karlsruhe kommen. Es stehen Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer zur Verfügung mit einem Schreibtisch für jeden Bewohner. Die Kosten für die Unterbringung werden geteilt, der Auszubildende leistet einen Eigenanteil, der Restbetrag wird von der ZG Raiffeisen finanziert. Im Preis inbegriffen sind die Vollverpflegung mit täglich drei Mahlzeiten, die von der hauseigenen Küche frisch zubereitet werden, Getränke zu den Mahlzeiten und Reinigung der Zimmer und Bettwäsche. Für die eigene Kleidung stehen Waschmaschinen und Trockner bereit.

Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung wird mit dem normalen Abschluss zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel beendet. Darüber hinaus wird die Zusatzqualifikation Agrarwirtschaft erlangt.

Berufsschulpreis für das Ausbildungsmodell der ZG Raiffeisen

Das Ausbildungsmodell der ZG Raiffeisen in Kooperation mit der Bertha-von-Suttner-Schule und der Wilhelm-Röpke-Schule besteht bereits seit dem Jahr 2001 und hat sich seitdem bewährt.

Im April 2008 wurden die beiden Berufsschulen für dieses einmalige Kooperationsprojekt mit der Nominierung für den 1. Platz des „Berufsschulpreises 2008 zur Förderung von Zusatzqualifikationen in der kaufmännischen Berufsausbildung“ ausgezeichnet.

Besonderes Merkmal und entscheidend für den Sieg bei diesem Wettbewerb war, dass es hier erstmals gelungen ist, zwei verschiedene Berufsschulen zusammen mit Ihrem dualen Ausbildungspartner
ZG Raiffeisen an einem gemeinsamen Projekt zu beteiligen.

Ausgeschrieben wurde der bundesweite Wettbewerb von der Stiftung Wirtschaft und Erziehung, deren Ziel es ist, die kaufmännische Aus- und Weiterbildung zu fördern.

Schon weiter gedacht und gelernt für die höhere Schule? Lieber dual durchstarten? Der Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion bietet auch Ausbildungsmodelle für Trainee-Programm und duales Studium. Mehr erfahren Sie dort oder in unserem Flyer Trainee und duales Studium.

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