Deutschlandstipendien 2015

Julia Doldt (ganz rechts) und Hanna Schmutz mit Ausbildungskoordinatorin Angela Ott-Schwaderer bei der Verleihung in Nürtingen. Weiter mit Pfeil-Symbol (Foto: HfWU)
Marius Papp und Marie Schnellbächer mit Ausbildungskoordinatorin Angela Ott-Schwaderer und Prof. Michael Kruse von der Universität Hohenheim. Weiter mit Pfeil-Symbol (Foto: Uni Hohenheim)

Deutschlandstipendien 2015 verliehen

Mit dem Deutschlandstipendien-Programm können Unternehmen seit 2012 Nachwuchstalente unterstützen, die sich neben dem Studium sozial engagieren. Der Staat gibt jeweils noch einmal die Hälfte dazu. Die ZG Raiffeisen fördert auch 2015 wieder junge Akademiker an den Universitäten Hohenheim und Nürtingen.

In diesem Jahr teilen sich vier Kandidaten die zwei Stipendienplätze, die die ZG Raiffeisen 2012 an beiden Hochschulen gestiftet hat. Am 9. Dezember 2015 überreichte Rektor Andreas Frey an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen-Geislingen die Stipendienurkunden. Zuvor debattierten Vertreter von Hochschule und Stiftern im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Erfolge und Zukunftsperspektiven des Stipendienprogramms. 

Von Afrika nach Nürtingen und zurück

Das ZG Raiffeisen-Deutschlandstipendium für Nürtingen errang für das Wintersemester 2015/2016 erneut Julia Doldt aus Eggenstein-Leopoldshafen. Die 23-jährige studiert Agrarwirtschaft und bereitet sich derzeit auf ihren Bachelor-Abschluss vor. Sie wird seit 2012 von der ZG Raiffeisen gefördert.

Doldt hat sich schon als Schülerin in der Entwicklungshilfe engeagiert und ihr Praxissemester auf einem Milchviehbetrieb in Namibia absolviert. Dafür hat sie sich eigens mit den Landessprachen beschäftigt und auch teilweise Afrikaans gelernt. Ihre Bachelor-Arbeit hat sie in Togo geschrieben zum Thema Perlhuhnfütterung mit organischen Säuren. Für die Zukunft kann sie sich vorstellen, auf einem Bio-Milchviehbetrieb in Deutschland zu arbeiten oder aber wieder nach Afrika zu gehen. Die Weitläufigkeit des Landes begeistert sie genau wie die Menschen.

„Die Lebensart dort gefällt mir“, sagt Julia Doldt, auch wenn ihr die indirekte Art des Umgangs in dieser Kultur zunächst fremd war. „Ich habe gute Freunde im Betriebsteam gefunden, und als Team konnten wir sogar die Betriebsleitung bei bestimmten Entscheidungen überzeugen.“ Zunächst aber soll ein Master-Studium im Fach Agrarwirtschaft folgen.

Gemeinsame Zukunftspläne

Wenn Julia Doldt ihr Bachelor-Studium wie geplant im Februar 2016 abschließt, übernimmt Hanna Schmutz ihren Stipendienplatz. Die 21-jährige Bayerin hat auf dem elterlichen Hof mit 170 Hektar Ackerland und zwei Biogasanlagen gearbeitet, die in Gemeinschaft mir vier weiteren Landwirten betrieben werden. Ende des Jahres sollen erst einmal die Hochzeitsglocken läuten. Gemeinsam mit ihrem künftigen Ehemann will sie später einmal den Familienbetrieb übernehmen, möchte dafür aber erst noch mehr Erfahrungen in der Praxis sammeln. Sie engagiert sich in ihrem Bibelkreis.

Die Hohenheimer Kandidaten

Bereits im Oktober 2015 erhielten die beiden ZG Raiffeisen-Stipendiaten an der Universität Hohenheim ihre Stipendienurkunden aus der Hand von Rektor Stephan Dabbert von der agrarwissenschaftlichen Fakultät. Marius Papp aus Ettlingen arbeitet auf dem Familienbetrieb seiner Lebensgefährtin mit 1400 Legehennen. Der 25-jährige engagiert sich in seiner Heimat im Ortschaftsrat und spielt in seiner Freizeit leidenschaftlich gern Trompete. Derzeit untersucht er in seiner Masterarbeit Zusätze in der Milchviehfütterung, die den Fettgehalt reduzieren und damit die Lebensleistung der Tiere verlängern sollen.

Auch Marius Papp wird sein Studium im Frühjahr 2016 abschließen. Auf ihn folgt Marie Schnellbächer aus Reichelsheim im Odenwald. Die 18-jährige ist leidenschaftliche Reiterin, trainiert Pferde und leitet in ihrem Verein vier Voltigier-Gruppen. Ihr Lebensgefährte hat einen Milchviehbetrieb übernommen und ist derzeit mit dem Neubau der Melkanlage für rund 80 Tiere beschäftigt.

Der Austausch ist wichtig

Für die ZG Raiffeisen ist es vor allem der fachliche und persönliche Austausch mit den Stipendiaten wichtig, egal welche Laufbahn diese später einschlagen möchten. „Erstmal freuen wir uns, wenn wir uns besser kennenlernen und auch voneinander lernen“, sagt Angela Ott-Schwaderer, Ausbildungskoordinatorin beim Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion.

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