Landwirtschaftlicher Innovationspreis 2011

Die Preisträger des LUI 2011

Ganz ohne Forschungsabteilung

Am 29. November 2011 prämierte der Bund Badischer Landjugend in Eberstadt zum 15. Mal ausgeklügelte technische Neuerungen und findige neue Geschäftskonzepte aus dem Bereich der Landwirtschaft mit dem Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovation (L.U.I). Die Preisträger erobern mit ihren Erfindungen neue Absatzmärkte und bringen frischen Wind in die Gesellschaft.

„Wenn es diesen Preis nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden“, schwärmte Ministerialdirektor Wolfgang Reimer vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in seiner Laudatio. Von überragender volkswirtschaftlicher Bedeutung seien Innovatoren, die mit ihren Erfindungen oder neuen Geschäftsmodellen ganze Branchen oder Gesellschaften nachhaltig veränderten. Entscheidend sei heute nicht mehr, so Reimer, Lösungen zu finden, um knappe Produktionsressourcen auszugleichen. Innovation bedeute heute vielmehr, etwas ganz Neues zu machen, und damit bereits einen Bedarf von morgen zu erfüllen.

Dabei sind die Bewerber und Preisträger keine hoch bezahlten Produktdesigner, sondern Tüftler. Sie lösen mit ihren Erfindungen praktische Probleme, über die sie im Arbeitsalltag stolpern, oder sie erfüllen mit einem neuen Geschäftskonzept einen konkreten Bedarf, den sie bei Kunden wahrnehmen. Auf den Punkt brachte es Ulrich Braig vom Bund der Landjugend in seinem Schlusswort: Wie der L.U.I zeige, so Braig, „finden Erfindungen und Neuerungen eben nicht nur bei Großkonzernen statt, sondern vielmehr direkt bei uns vor der Haustür. Ganz ohne Forschungsabteilung!“ Nicht selten bringen es die mit dem L.U.I prämierten Erfindungen erfolgreich zur Serienreife, doch ihren Ursprung haben sie in der täglichen Praxis.

In der Podiumsdiskussion zeigte sich Dr. Ewald Glaser als Vertreter des Hauptsponsors ZG Raiffeisen nicht überrascht, dass gerade die Landwirtschaft eine so innovationsstarke Branche sei. Landwirte seien der Inbegriff des freien Unternehmers, der etwas unternehmen wolle, nicht unterlassen. Darin habe ja das Wort „Unternehmer“ seinen Ursprung. „Arbeiten in der Natur mit der Natur fordert einfach jede Menge Ideen und maximale Kreativität“, sagte Glaser. „Heute gibt es genug Produktionsmittel, das war ja nicht immer so. Man musste sich einfach tagtäglich etwas einfallen lassen, um zu überleben. So entstehen ständig neue Ideen.“ Dr. Glaser zeigte sich zuversichtlich, dass dies auch weiterhin so bleiben werde: „Die Ideen werden uns nie ausgehen!“

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