Landwirtschaftlicher Innovationspreis 2012

Die Preisträger des LUI 2012

LUI 2012: Neue Wege braucht das Land

Landwirtschaft ist ein innovatives Geschäft. Das beweisen einmal mehr die diesjährigen Gewinner des L•U•I 2012 (Landwirtschafts- preis für unternehmerische Innovationen). Am 29. November verlieh Norbert Weber, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis im Festsaal der Illenau in Achern.

Die Themen ändern sich, der L•U•I bleibt. So das Fazit auf der 16. Verleihung des Innovationspreises. Landwirte seien in der Vergangenheit immer wieder neue Wege gegangen, um ihre Betriebe an veränderte politische oder gesellschaftliche Bedingungen anzupassen, sagte Meinrad Schweikert, Vositzender des L•U•I-Sponsors LBG Baden-Württemberg. Auch heute stehe der ländliche Raum und mit ihm die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen, betonte Dr. Ewald Glaser, L•U•I-Initiator und Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors ZG Raiffeisen.

Gemeinsam tüftelt es sich besser

Der L•U•I gibt Antworten. Er ist laut Glaser „Spiegelbild unserer gesellschaftlichen und technologischen Gegebenheiten“. Und präge damit das Image der Landwirtschaft als Zukunftsbranche, sagte der Gastredner des Abends, Norbert Weber. Denn der L•U•I zeichne nur Innovationen aus, die den Weg von der Idee zur Marktreife schaffen. Außerdem sei er ganzheitlich aufgestellt und prämiere neben technischen Neuerungen auch neue Wege bei der Prozessoptimierung und im Marketing.

Werner Räpple, Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, und Rosa Karcher, Präsidentin des LandFrauenverbandes Südbaden, waren sich einig: Die Besonderheit und die große Stärke des L•U•I ist die verbandsübergreifende Zusammenarbeit. Denn „wer schnell vorangehen möchte, muss alleine gehen, wer aber weit kommen möchte, muss gemeinsam gehen“. Und so appellierte Andreas Müller, Vorsitzender der Landjugend Baden-Württemberg, an alle Anwesenden, die ausgezeichneten Innovationen weiter zu tragen, „damit der L•U•I noch lange bleibt“.                                                                                                        

Die ausgezeichneten Projekte

Den Siegerpokal erhielt Corina Benz für ihr „Vintasticum“ im Weingut Benz in Lauda-Königshofen. Die 26-jährige ehemalige Badische Weinkönigin hat sich bereits in ihrem Weinbau- und Önologiestudium mit dem Thema Erlebnis- und Eventmarketing für die Weinvermarktung beschäftigt. Heute verantwortet sie im Weingut ihrer Eltern den Vertrieb und das Marketing. Das Besondere am „Vintasticum“ ist, dass Interessierte beim Besuch nicht nur etwas lernen und Wein probieren, sondern die Inhalte mit allen fünf Sinnen erspüren können. Ausgangspunkt ist der Weinberg, die Tour endet im Holzfasskeller.

Als gleichrangig betrachtete die Jury das Projekt „Häckselgruppe Fröhlin“ von Michael Fröhlin und eine Konstruktion für Fahrsilos des Landwirts Walter Hilbert. Daher wurde der zweite Platz zweifach vergeben. Landwirtschaftsmeister Michael Fröhlin aus dem südbadischen Buggingen hat eine Maishäckselmaschine umgebaut, um einzelne Maisreihen häckseln zu können. Damit lässt sie sich in der Saatmaisproduktion einsetzen. Bisher werden die sogenannten Vaterpflanzen gemulcht und in den Boden eingearbeitet. Mit Fröhlins Häcksler können diese Pflanzen jetzt Substrat für die Biogasanlage liefern, die das Energieversorgungsunternehmen Badenova im nah gelegenen Gewerbepark Bremgarten eröffnet hat.

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz verspricht die Konstruktion von Walter Hilbert. Gemeinsam mit Berufsschülern hat er ein mobiles Geländer entwickelt, das sich mit dem Frontlader eines Schleppers oder mit einem Radlader aufnehmen und damit auf einfache Weise an der Entnahmestelle von Fahrsilos ansetzen lässt. Die L.U.I.-Juroren sind überzeugt, dass sie sich zum Standard in Viehhaltungsbetrieben entwickelt.

Weitere Informationen
Impressionen von der LUI-Verleihung 2012
 
 
 
 
 
 
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