B2Run 2012

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B2Run 2012: Allein loslaufen, als Team ankommen

Als einzelner läuft man los, als Team kommt man an (wenn auch mitunter etwas ausgepumpt). So in etwa lässt sich das Erfolgsgeheimnis des Firmenmanschaftslaufes „B2Run“ beschreiben. Am 12. Juli 2012 ging zum dritten Mal ein Team der ZG Raiffeisen in Karlsruhe an den Start.

Unternehmensteams in acht deutschen Großstädten laufen um die Wette und um die Ehre, seit 2010 auch in Karlsruhe. Die Sieger der einzelnen Standorte treten im Finale der Deutschen Firmenlaufmeisterschaften in Berlin gegeneinander an. In diesem Jahr waren beim Karlsruher B2Run wieder 37 wackere ZG Raiffeisen-Läufer am Start für die 6 Kilometer lange Strecke durch die Günther-Klotz-Anlage. Trotz dunkler Wolken am Himmel hatten die Elemente ein Einsehen, erst nach dem Lauf setzte vorübergehend Nieselregen ein.

Sprung nach vorn in der Mannschaftswertung

Bei den Männern lag erneut Michael Spieß aus der Niederlassung Tauberbischofsheim vorn, er belegte mit beeindruckenden 20:29 Minuten Platz 42 von 2082. Schnellste Mitarbeiterin war wie im Vorjahr Martina Lorenz aus der Niederlassung Malsch mit 30:12. Überhaupt stellten die Mitarbeiter vom Standort Malsch rund um ihren laufbegeisterten Niederlassungsleiter Jörg Schneider wieder einmal den Großteil des Teams. Aus der Karlsruher Zentrale waren Kollegen aus dem Geschäftsbereichen Vermarktung und Märkte sowie von der ZG Raiffeisen Energie und von den Raiffeisen Baucentern dabei.

In der „Boss-Wertung“ lief Thomas Lucke, kaufmännischer Geschäftsführer der ZG Raiffeisen Energie GmbH, mit 22:49 Minuten auf den 7. Platz, vor Vermarktungschef Franz Utz mit 25:51 auf Platz 28.

Bei der Kreativ-Wertung für die originellesten Laufkostüme verloren die spektakulären Batman-Fledermäuse vom Team Polytec knapp gegen das Solar-Ensemble vom EnBW Stromer Team, das als Sonne, Solarzelle und Strommast auf der Rennstrecke unterwegs war. Das ZG Raiffeisen-Team trat wie gewohnt im Firmentrikot an.

Als Team kommt man an

In der Gesamtwertung („Mixed“) belegte die Firmenmannschaft der ZG Raiffeisen Platz 34 unter 328 Teams und konnte damit sich gegenüber Platz 48 im Vorjahr um 14 Ränge verbessern. Dementsprechend zufrieden war Teamkapitän Uwe Fülle. „Inzwischen hat sich eine feste Laufgemeinschaft eingeschworen, die sogar vorher zusammen trainiert“, sagt der Fachbereichsleiter aus dem Geschäftsbereich Vermarktung, der zum zweiten Mal das Team betreut. „Und jedes Jahr kommen neue Kollegen dazu, diesmal waren es allein fünf. Ich werde jetzt schon in der Firma auf dem Gang angesprochen.“

Am meisten aber freut Fülle, dass der Teamgeist stimmt und dass es nach wie vor um den Spaß an der Sache geht und nicht um Leistung. So gingen die Läufer der ZG Raiffeisen auch mit sichtlichem Vergnügen an den Start. Das gesellige Beisammensein nach dem Lauf gehört inzwischen zum festen Ritual, wie auch das schon traditionelle Fotoshooting mit Gruppen- und Motivationsbildern. Wer nach dem Lauf noch Energie hat, trifft sich anschließend mit der Mannschaft in geselliger Runde zum Feiern.

ZG Raiffeisen Energie-Geschäftsführer Thomas Lucke gehört zu den neuen Mitarbeitern, die sehr zur Freude von Teamkapitän Fülle die Mannschaft ständig wachsen lassen. „Als passionierter Läufer und neuer Mitarbeiter fand ich das eine gute Gelegenheit, andere zu treffen und dabei auch noch die Fahne der Energie hochzuhalten“, sagt Lucke. „Man hat das Gefühl, man gehört dazu, und das ist als neuer Kollege natürlich schon toll. Man läuft ja nicht nur für sich, sondern auch für die Firma. Aber vor allem hat es Spaß gemacht.“

Viel los auf der Piste

Die Organisatoren bekamen viel Lob für ihre Arbeit. Einziger Kritikpunkt, den viele Läufer bemängelten: Die Laufstrecke von der Europahalle durch die Günther-Klotz-Anlage ist für die inzwischen für die steigenden Teilnehmerzahlen viel zu beengt geworden. Mit über 4.000 Läufern und über 300 Firmenteams aus der Region gab es in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord.

"Schlussverkauf ist nichts dagegen“, sagt Thomas Lucke. „Man muss ständig aufpassen, dass man niemanden umrennt. Das bringt das Tempo durcheinander und behindert natürlich auch die anderen in ihrem Laufrythmus.“ Teamkapitän Uwe Fülle ist derselben Meinung: „Hier sollten die Veranstalter über eine andere Strecke in Karlsruhe nachdenken.“

Und weiter geht's ...

Der nächste B2Run startet am 4. Juli 2013. Weitere Informationen gibt es bei Uwe Fülle.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressionen vom B2Run 2012
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