Keine Furcht vor der perfekten Furche: ZG Raiffeisen unterstützt deutsches Team bei Weltpflügermeisterschaft

06.08.2018
Von: Jens Kreutzfeldt

Florian Sander, Deutscher Meister im Beetpflügen von 2016, startet bei der Weltmeisterschaft im Leistungspflügen am 1. und 2. September 2018 mit Fendt-Technik von der ZG Raiffeisen. Das Unternehmen fördert den Wettkampf, der in diesem Jahr im baden-württembergischen Einsiedel ausgetragen wird, außerdem als Bronze-Sponsor.


Martin Bauknecht (5.v.l.) und Kollegen übergeben den Fendt Vario 210 S an Florian Sander (5.v.r.) und sein Team in Appenweier (Fotos: Jens Kreutzfeldt/ZG Raiffeisen Technik. Zum Vergrößern ins Bild klicken.)

Martin Bauknecht (5.v.l.) und Kollegen übergeben den Fendt Vario 210 S an Florian Sander (5.v.r.) und sein Team in Appenweier (Fotos: Jens Kreutzfeldt/ZG Raiffeisen Technik. Zum Vergrößern ins Bild klicken.)

Erstmals seit 20 Jahren wird die Weltmeisterschaft im Leistungspflügen wieder in Deutschland ausgetragen. Teilnehmer aus 32 Nationen werden hier auf dem extra angelegten Wettbewerbsgelände am Gutsbetrieb der Herzöge von Württemberg ihr ganzes Können zeigen.

Der 28-jährige Elektroningenieur Florian Sander aus dem niedersächsischen Bötersen wurde 2016 in Sierhagen Deutscher Meister und ist damit einer von zwei deutschen Startern, die bei der WM antreten. Qualifiziert sind jeweils die nationalen Sieger aus den Disziplinen Beetpflügen und Drehpflügen.

Den ganzen Bericht über Florian Sander, sein Team und den Fendt Vario 210 S lesen Sie hier


Sander tritt mit einem Fendt Vario 210 S mit 100 PS und einem speziell ausgebauten Wett-kampfpflug von Kverneland an. Den Traktor stellt die ZG Raiffeisen Technik GmbH, die Fendt-Traktoren in Baden exklusiv vertreibt.

„Wenn die Weltmeisterschaft schon bei uns in Baden-Württemberg stattfindet und dabei auch noch der Pflug zum Einsatz kommt, der bei uns in der Saatmaisregion Südbaden überhaupt nicht mehr wegzudenken ist, dann ist es für die ZG Raiffeisen Ehrensache, das erfolgreichste Pflug-Team Deutschlands zu unterstützen“, sagt Martin Bauknecht, Geschäftsführer der ZG Raiffeisen Technik.

Hier messen sich die Weltbesten in der "Königsdisziplin"

Die Teilnehmer müssen ein Feld von 20 mal 100 Metern innerhalb einer vorgegebenen Zeit pflügen – und das „so schön wie möglich“, meint Florian Sander. Schön bedeutet hier vor allem präzise. Nicht auf Geschwindigkeit kommt es an, sondern auf Geschicklichkeit und Genauigkeit, denn bei der Bewertung zählt jeder Zentimeter. Wettkampfdisziplinen bei der WM sind Stoppel- und Graslandpflügen.

Grasland, das ist die "Königsdisziplin", wie Sander respektvoll sagt, weil der Boden dann besonders anspruchsvoll zu verarbeiten ist. Für ihn ist das Leistungspflügen ist eher ein ausgefallenes Hobby, allerdings „ein besonders schönes, bei dem überregionale Freundschaften entstehen und der Technik keine Grenzen gesetzt sind.“ Zu diesem Sport kam er über seinen Vater, der den Familienbetrieb in Hänigsen bei Hannover bewirtschaftet.

Wettbewerb für die gute Praxis

Ursprünglich entstand das Leistungspflügen nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Gedanken heraus, den landwirtschaftlichen Nachwuchs zu einem besseren Umgang mit der Pflugtechnik anzuspornen, denn „wer gut pflügt, der gut erntet“, sagt das Sprichwort. Zugleich soll die Disziplin auch der Öffentlichkeit vor Augen führen, wieviel Können und Mühe in der Erzeugung des Brotes steckt, das sie täglich zu sich nimmt.

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