Die "Renaissance" der Genossenschaftsidee

Gerade in Krisenzeiten ist es kein Zufall, dass die Genossenschaft als Unternehmensform in vielen Branchen wiederentdeckt wird.  Konzernstrukturen erscheinen zunehmend undurchsichtiger. Wohin Gewinne fließen und ob sie reinvestiert werden, bleibt häufig unklar - mit unabsehbaren Folgen, wie das Jahr 2009 auf traurige Weise gezeigt hat.

Spekulationsgeschäfte verbieten sich von selbst

Anders als Kapitalgesellschaften sind Genossenschaften schon durch ihren gesetzlichen Förderauftrag nur einem Ziel verpflichtet: Dem Wohl ihrer Mitglieder. Alles, was das Fortbestehen der Organisation und damit den gesetzlichen Förderauftrag gefährend könnte, ist ihnen untersagt. Riskante Spekulationsgeschäfte verbieten sich damit von selbst. Das genossenschaftliche Prüfungswesen schützt Mitglieder und Gläubiger. Kaum eine Unternehmensform weist so hohe Eigenkapitalraten auf wie die Genossenschaften.

Investieren statt riskieren

Dennoch sind viele Genossenschaften zugleich erfolgreiche Wirtschafts- unternehmen. Dies ist kein Widerspruch. Nach dem Genossenschafts- gesetz sind sie dazu angehalten, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, denn der Markterfolg ist die Voraussetzung für den gesetzlich verankerten Fördererfolg. So umfasst der Förderauftrag auch, Produkte und Dienstleistungen zu marktgerechten Preisen anzubieten. Nur steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern das wirtschaftliche Fortkommen der Mitglieder.

Frischer Wind

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund erfreut sich die Genossenschaftsidee bei Unternehmensgründungen in Deutschland einer nie gekannten Beliebtheit. "Frischer Wind für Genossenschaften" schrieb die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", und "Die Welt" sprach gar von einer "Renaissance" der Genossenschaft. Inzwischen gibt es kaum noch eine Branche, in der es keine Genossenschaft mehr gibt: Ob bürgerliches Energieverbraucher- bündnis oder kirchliches Kreditinstitut, ob geisteswissenschaftlicher Dienstleister, Kultureinrichtung oder Anbieter von Informationstechnik, das Genossenschaftsrecht bietet allen die Möglichkeit, die Kräfte von Einzeltalenten zum gemeinsamen Wohl zu bündeln.

Rekord-Gründungswelle

Nach Erhebungen des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) wurden seit 2005 mehr als 7.000 neue Genossenschaften gegründet. Allein in Baden-Württemberg entstanden 34 neue Genossenschaften im Jahr 2009 - ein Rekordergebnis. Mit ihrer Initiative "Zukunft durch Kooperation" setzten Landesregierung und der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV) 2009 ein Zeichen.

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