Selbsthilfe in Selbstverantwortung

Die Stärke des Einzelnen in der Gemeinschaft

Wer einmal auf sich selbst angewiesen war, verlässt sich ungern auf andere. Dabei ist es bis heute geblieben, und daraus sind auch die Grundprinzipien des Genossenschaftswesens entstanden.

Selbsthilfe entspringt aus unmittelbarer Not. In diesem Fall wurde eine Hungerkatastrophe noch verschlimmert durch das Versagen von staatlichen Instanzen und von Wirtschaftseliten, die eigentlich diese Not hätten auffangen müssen. Die Betroffenen suchten daher den Schulterschluss mit Gleichgesinnten und halfen sich selbst.

Aus dieser Erfahrung entspringt auch das Bedürfnis nach weitgehener Unabhängigkeit und damit nach Selbstverwaltung. Genossenschaften haben für fast alle Aufgaben eigene Ämter, die durch Mitglieder haupt- oder ehrenamtlich wahrgenommen werden. Sie verfügen über ein eigenes, gesetzlich geregeltes Prüfwesen und sind somit nicht auf andere Kontrollinstanzen angewiesen.

Selbstverwaltung erfolgt dabei immer nach dem Subsidiaritätsprinzip: Am besten entscheidet immer derjenige, der dem Problem am nächsten ist, also die unterste mögliche Ebene. Damit bleibt der Einzelne stark in einer Gemeinschaft.

Vor allem aber haben Genossenschaften eigene Willensbildungsorgane, in denen die Mitglieder selbstbestimmt über den Kurs ihres Unternehmens mitentscheiden. Selbstverwaltung in einer Selbsthilfeorganisation kann nur nach dem Demokratieprinzip funktionieren. Jedes Mitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten. Jeder hat eine Stimme, egal, wiewiele Anteile er zeichnet. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Interessen gleichermaßen gerecht berücksichtigt werden.

Selbstverantwortung bedeutet, für das eigene Handeln einzustehen. Das geschieht zunächst einmal ganz konkret durch Teilhabe und Haftung: Die Mitglieder zeichnen Anteile des Unternehmens und werden somit zum Teilhaber. Sie sind damit genauso wie jedes andere Mitglied für ihre Genossenschaft finanziell (mit)verantwortlich. Der Ursprung der gemeinsamen Teilhabe lag schlicht darin begründet, dass kein Kreditinsitutu den Pionieren der Genossenschaftsbwewegung Geld geben wollte - sie mussten ihre eigenen Ersparnisse zusammenlegen. Anfangs hafteten Mitglieder sogar mit ihrem Privatvermögen.

Jeder hat die gleichen Rechte und Pfichten. Jeder hat eine Stimme.

 

 

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