Unser Sortiment

Seit vielen Jahrzehnten produzieren wir im Raiffeisen Kraftfutterwerk Kehl (RKW) Tiernahrung für Nutz- und Kleintiere. Unsere landwirtschaftlichen Kunden beliefern wir mit individuellen  Mischungen für Milchvieh, Schweine, Geflügel, Schafe und Ziegen, Pferde und Kaninchen. Unser Portfolio umfasst auch ökologisches Futter.

Zu unserem Sortiment
Unsere Leistungen

Wir stellen individuelle Futtermischungen für unsere Kunden zusammen und produzieren termingenau, sodass wir nur frische Ware liefern. Über unsere Produktionsmanager bieten wir betriebsspezifische Beratung und zusätzliche Dienstleistungen wie Rotationsberechnung und Futteruntersuchungen an. Außerdem verfügen wir an unserem Standort über eine leistungsfähige Anlagen zur Erfassung und Trocknung von Getreide und Mais.

Zu unsere Leistungen

Über das RKW Kehl

Jahrzehntelange Erfahrung, nachhaltiges Denken und eine hohe Motivation und gegenseitige Wertschätzung in der täglichen Arbeit: Das zeichnet uns beim Raiffeisen Kraftfutterwerk Kehl (RKW) aus und macht uns besonders leistungsfähig. An unserem Standort im Kehler Hafen produzieren wir jährlich rund 100.000 Tonnen konventionelles und ökologisches Mischfutter für Nutztiere. 

Die Lage direkt am Rhein bietet optimale logistische Voraussetzungen sowohl für die Anlieferung von Rohstoffen als auch für den Weitertransport unserer fertigen Erzeugnisse  – und für das zweite Standbein unseres Unternehmens. Schon seit den Anfängen in den 60-er Jahren erfassen wir Getreide und Mais für unser Mutterhaus, die ZG Raiffeisen eG, und verfügen heute über äußerst leistungsfähige Anlagen zur Erfassung, Trocknung und Lagerung

Was für uns zählt

Regionalität ist bei uns ein Grundsatz der ersten Stunde. Daher beziehen wir die Rohstoffe und Zutaten für unser Qualitätsfutter so weit wie irgend möglich aus regionalen Quellen. Bei Getreide und Mais stammt ein Großteil des Bedarfs aus der eigenen Erfassung. Bei diversen anderen Rohstoffen beziehen wir unsere Ware aus Baden-Württemberg, angrenzenden Bundesländern und dem Elsass.Damit stärken wir die landwirtschaftlich.

Wir denken nachhaltig und langfristig. Deshalb haben wir uns bereits 1997 ganz bewusst gegen jeden Einsatz von Gentechnik entschieden – als einer der ersten Futtermittelherstellern Deutschlands. Damit tragen wir den Bedenken der Konsumenten in Europa und besonders in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz Rechnung. Viele lehnen gentechnisch veränderte Bestandteile in Lebensmitteln ab. In voller Konsequenz betrifft das auch gentechnisch veränderte Komponenten in Tierfutter. Wir sehen zudem die Themen Auswilderung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Totalherbizidbehandlung mit den  nachgelagerten Problemen Resistenzenbildung und Abbaubarkeit im Boden kritisch.

Wie wichtig uns der Verzicht auf Gentechnik ist, zeigt der Kernsatz unseres Unternehmensleitbilds: „Wir schaffen langfristig Sicherheit und Vertrauen durch Kompetenz und Zuverlässigkeit. Natürlich ohne Gentechnik!“

 

Qualität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Produktion.

Unsere Rohstoffe möglichst regional:  Was wir an Mais in verarbeiten, erfassen wir komplett selbst. Auch den Großteil unseres Getreidebedarfs können wir mit den Anlieferungen von Landwirten aus der Region decken.  Weitere Rohstoffe werden per Schiff, per Bahn oder per LKW angeliefert. Wir akzeptieren nur gentechnikfreie Ware.

Prüfung im Labor: Wir prüfen jede einzelne Rohstofflieferung im eigenen Labor auf die jeweilige Qualität. Auf die natürlichen Schwankungen der Naturprodukte können wir  bei der Zusammenstellung unserer Rezepturen reagieren. So gewährleisten wir für das Endprodukt eine gleichbleibende Qualität. Darüber hinaus erstellen wir für sämtliche Rohstoffe ein Monitoring auf Mykotoxine. So können wir über gezielte Rohstoffauswahl auch hier die Belastung minimieren.

Vermahlung: Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern vermahlen wir nach wie vor die Rohstoffe einzeln. Sämtliche Getreide werden für die Herstellung von beispielsweise Milchvieh-, Schweine- und Geflügelfutter in unterschiedlicher Art und Weise aufbereitet, um die optimale Korngrößenstruktur im fertigen Futter sicher zu stellen. Dies ist ein wichtiger Grundstein für die Leistung der Tiere.

Individuell gemischt: Wir produzieren für unsere Kunden auftragsbezogen in Partiegrößen ab 3.000 kg. Unsere vollautomatisierte computergesteuerten Dosier- und Mischanlagen arbeiten in drei hintereinander folgenden Produktionsschritten aufs Gramm genau.  Dank einer lückenlosen Dokumentation über den gesamten Prozess ist jedes Produktionsdetails nachvollziehbar.

Rund 70 Prozent des von uns gemischten Futters wird anschließend noch pelletiert. Wir verfügen über mehrere Presslinien von 3 bis 10 mm Pelletgröße. Über modernste Technik mit Langzeitkonditionierung können wir sicherstellen, dass unsere Futterpellets hygienisiert sind.

Der Transport: Sämtliche Transporte zum Kunden führen wir mit der eigenen Spedition oder zertifizierten Vertragsspediteuren durch. Wir verfügen über alle Informationen zu den Transportvorgängen der einzelnen Fahrzeuge. Damit stellen wir sicher, dass die von uns hergestellten Futtermittel beim Transport nicht verunreinigt werden. Unser Qualitätsstandard bleibt so bis zur Auslieferung erhalten.

1963    Die Mischfutterproduktion im Raiffeisen Kraftfutterwerk Kehl beginnt. Die damalige Badische Landwirtschaftliche Zentralgenossenschaft, heute ZG Raiffeisen, wählt den Standort bewusst: Bis heute stellt er einen Verkehrsknotenpunkt mit optimalen Bedingungen für den Rohstoffbezug über die Wasserstraße wie per Bahn dar. Darüber hinaus ist er ideal an das Straßennetz in der Rheinschiene sowie Richtung Schwarzwald, Bodensee und Vogesen angebunden. Seit dem Start am 27. Mai 1963 hat das Werk seine Kapazität in der Mischfutterproduktion vervierfacht: von damals 25.000 Tonnen auf 100.000 Tonnen.

1987    In den achtziger Jahren wird in einem Zweckbetrieb die Produktion von Heimtiernahrung für unsere Partnerfirma Heimtiernahrung GmbH ins Leben gerufen. Auch in diesem Geschäftsfeld sind wir erfolgreich gewachsen und konnten die Produktionskapazitäten permanent erweitern.

1994    Bernhard Stoll übernimmt die Geschäftsführung. Als Sohn einer Landwirtsfamilie ist er tief in der Agrarbranche verwurzelt. Der studierte Agrarwissenschaftler mit kaufmännischer Zusatzausbildung baut die Marktanteile konsequent aus und entwickelt das Unternehmen weiter. Die Anzahl der Beschäftigten verdoppelt sich in den vergangenen 25 Jahren nahezu. „Eine langfristige erfolgreiche Entwicklung ist nicht alleine der Erfolg einer Geschäftsleitung“, sagt Stoll. „Ich bin stolz, dass ich auf motivierte, selbstständige und leistungsorientierte Mitarbeiter bauen kann, die sich täglich für die Erreichung unserer Ziele zum Nutzen unserer Kunden einsetzen."

1998    Das RKW investiert in leistungsfähige Trocknunsanlagen mit einer Kapazität von 4.000 Tonnen für Feuchtmais. Zusätzlich wird Lagerraum für 75.000 Tonnen Mais geschaffen.

2011    Das RKW eröffnet sein Ökofutterwerk. In die Anlage am Standort in Kehl wurde in siebenstelliger Höhe investiert. Bei der Auditierung durch die Qualitätskontrolleure von Bioland erzielt das neue Ökofutterwerk aus dem Stand hundert von hundert möglichen Punkten. Auch die Rohstoffe für die Bioproduktion bezieht das RKW so weit wie möglich aus den nahe gelegenen Anbauregionen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. 

2015    Qualität vom Anbau bis zum Kundensilo aus einer Hand: Mit diesem Ziel gründet das RKW seine eigene Transport GmbH. Sie führt seitdem alle Futtermitteltransporte zu den Kunden und zum Teil auch Rohstofftransporte zurück zum Werk und damit ökologisch optimiert durch.