Der Maiszünsler zählt zu den wirtschaftlich bedeutenden Schädlingen im Maisanbau. Ein Befall kann zu Ertragseinbußen führen und die Qualität des Ernteguts beeinträchtigen. Durch Fraßschäden können zudem Eintrittspforten für Pilzerreger wie Fusarium entstehen. Einige Fusarium-Arten können Mykotoxine bilden, die die Qualität und Verwertbarkeit des Ernteguts beeinträchtigen können.
Die Maiszünslerbekämpfung mit Drohnen ermöglicht die gezielte Ausbringung von Trichogramma-Schlupfwespen im Maisbestand. Die Nützlinge parasitieren die Eier des Maiszünslers und können dadurch dessen weitere Entwicklung unterbrechen. Mithilfe der Drohnentechnologie werden die Trichogramma-Einheiten nach einem festgelegten Ausbringungsschema im Bestand verteilt. Die Ausbringung erfolgt ohne Befahrung des Maisbestands mit einem Ausbringungsfahrzeug und kann mit vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand durchgeführt werden.
Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) schädigt Maispflanzen vor allem durch seine Fraßtätigkeit im Stängelbereich. Die Larven bohren sich in die Pflanze ein und schwächen dadurch Stabilität, Vitalität und Ertragspotenzial des Bestands.
Ein Befall kann zu folgenden Problemen führen:
Besonders in Regionen mit regelmäßigem Maisanbau ist eine rechtzeitige und gezielte Bekämpfung entscheidend. Die Drohne gegen Maiszünsler ermöglicht dabei eine effiziente Ausbringung biologischer Nützlinge – ohne die Flächen befahren zu müssen.
Die biologische Maiszünslerbekämpfung basiert auf dem Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen. Diese Nützlinge legen ihre Eier in die Eier des Maiszünslers. Dadurch kann sich der Schädling nicht weiterentwickeln, der Befall wird frühzeitig reduziert.
Die Trichogramma-Ausbringung per Drohne verbindet biologische Schädlingsbekämpfung mit moderner Technik. Die Nützlinge werden gleichmäßig über dem Maisbestand verteilt und können dort gezielt wirken.
Vorteile der biologischen Methode:
Damit ist die biologische Bekämpfung mit Trichogramma eine praxistaugliche Alternative zu chemischen Maßnahmen und ein wichtiger Baustein im integrierten Pflanzenschutz.
Bei der Maiszünslerbekämpfung mit Drohne werden Trichogramma-Kugeln oder -Kapseln mithilfe einer Drohne automatisiert über dem Maisbestand verteilt. Die Drohne fliegt die zuvor geplante Fläche präzise ab und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Nützlinge über den gesamten Schlag.
Typischer Ablauf:
Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend, da die Trichogramma-Schlupfwespen dann ausgebracht werden müssen, wenn der Maiszünsler seine Eier ablegt. Durch Monitoring und Erfahrung in der Bestandsbeobachtung lässt sich der optimale Termin zuverlässig bestimmen.
Die Drohne im Maiszünsler-Einsatz ermöglicht eine schnelle, präzise und bestandsschonende Anwendung – auch bei großen Flächen oder schwer zugänglichen Schlägen.
Die Ausbringung von Trichogramma per Drohne bietet insbesondere auf größeren oder schwer befahrbaren Maisflächen praktische Vorteile. Da für die Ausbringung keine Befahrung des Bestands mit einem Ausbringungsfahrzeug erforderlich ist, entstehen durch diese Maßnahme keine zusätzlichen Fahrspuren oder mechanischen Bodenbelastungen durch Überfahrten. Gleichzeitig können die Trichogramma-Einheiten nach einem festgelegten Ausbringungsschema im Bestand verteilt werden.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
Die Kombination aus Trichogramma und Drohnentechnologie ermöglicht eine planbare und automatisierte Ausbringung der Nützlinge und kann den Arbeitsaufwand bei der biologischen Maiszünslerregulierung reduzieren.
Die ZG Raiffeisen kombiniert langjährige Erfahrung im Monitoring des Maiszünslers mit moderner Drohnentechnik. Von der Beobachtung der Befallssituation über die Bestimmung des geeigneten Ausbringungszeitpunkts bis zur Durchführung der Maßnahme wird der gesamte Prozess fachlich begleitet und organisiert.
Die Trichogramma-Ausbringung per Drohne bietet landwirtschaftlichen Betrieben eine effiziente Möglichkeit zur biologischen Regulierung des Maiszünslers. Da für die Ausbringung keine Befahrung des Maisbestands mit einem Ausbringungsfahrzeug erforderlich ist, entstehen durch diese Maßnahme keine zusätzlichen Fahrspuren oder mechanischen Belastungen durch Überfahrten. Gleichzeitig kann der manuelle Arbeitsaufwand bei der Ausbringung reduziert werden.
Die Trichogramma-Einheiten werden mithilfe der Drohne nach einem festgelegten Ausbringungsschema im Maisbestand verteilt. So verbindet das Verfahren die biologische Schädlingsregulierung mit einer automatisierten und planbaren Ausbringung.
Seit 2014 ist die ZG Raiffeisen Marktführer bei der Trichogramma-Ausbringung in Deutschland. Heute organisiert und begleitet die ZG Raiffeisen die biologische Maiszünslerbekämpfung auf rund 40.000 Hektar pro Jahr.
Grundlage für die gezielte Ausbringung ist ein eigenes Monitoring-System zur Beobachtung des Maiszünslers. Die Entwicklung und Befallssituation des Schädlings werden kontinuierlich beobachtet, um den optimalen Zeitpunkt für die Trichogramma-Ausbringung zu bestimmen. Auf dieser Basis koordiniert die ZG Raiffeisen den Drohneneinsatz und die flächendeckende Ausbringung der Trichogramma-Schlupfwespen.
So verbindet die ZG Raiffeisen über zehn Jahre Praxiserfahrung, fachliches Monitoring und moderne Drohnentechnik für eine gezielte biologische Bekämpfung des Maiszünslers.