Grünland
Qualitätsprodukte für Ihr Grünland

Die richtigen Sämereien für gesundes Grünland

Für den gezielten Einsatz auf unterschiedlichen Standorten bieten wir Mischungen entsprechend den Empfehlungen des Landwirtschaftlichen Zentrums Aulendorf an. Ergänzend erhalten Sie speziell für badische Verhältnisse ausgewählte Mischungen unseres Schweizer Partners UFA-Samen.

Das passende Saatgut ist das eine, die richtige Handhabung das andere. Wir geben Ihnen hier deshalb, neben einem Überblick über die Gründland-Mischungen, auch grundlegende Informationen, worauf Sie bei den Themen Nachsaat und Neuansaat achten sollten, um optimales Grundfutter ernten zu können – sowohl für Milchvieh als auch für Pferde.

Patentrezept für die Nachsaat?

Ein allgemein gültiges Patentrezept gibt es nicht, denn Nachsaattechnik und Folgemaßnahmen sind vom Standort abhängig und müssen betriebsindividuellen Gegebenheiten angepasst werden. Wir beraten Sie gerne in unseren Agrar-Niederlassungen. Nähere Informationen zum Thema Grünland und unserem Sortiment entnehmen Sie unserem Grünlandratgeber sowie den Empfehlungen des Landwirtschaftlichen Zentrums Aulendorf.

Schon gestriegelt?

Eine gesunde Grünlandfläche ist das A und O für eine langfristig ertragreiche Bewirtschaftung. Hier kommt es nicht nur auf die Auswahl des passenden Saatguts, sondern auch auf die richtige Pflege, Düngung und Anwendung geeigneter Techniken an. Nutzen Sie einen Grünlandstriegel, um Unräser zu entfernen und dadurch Platz für die Nachsaat zu schaffen, den Boden zu belüften und die Bestockung der Grasnarbe anzuregen.

Zur Nachsaat und Striegeltechnik

 

 

 

 

Ein Traktor zieht eine Güttler-Sämaschine über ein grünes Feld. Im Hintergrund ist eine weitere landwirtschaftliche Maschine auf dem Feld zu sehen.

Düngung

Mineralische Düngung als Ergänzung zur organischen Düngung

Individuelle Mischungen für Ihren Bedarf

Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Düngung unterstützt die Nährstoffversorgung des Grünlands über die Vegetationsperiode hinweg. Unser Mischdüngerkonzept umfasst individuelle Lösungen, die auf Grundlage des Nährstoffbedarfs und der jeweiligen Standortbedingungen zusammengestellt werden. Dazu gehören Düngemittel mit abgestimmten Anteilen von Stickstoff, Phosphor, Kalium und weiteren Nährstoffen.

Mehr zu Bodenproben-Mischdünger

 

Für tierhaltende Betriebe bieten wir zudem die Möglichkeit, hofeigene organische Düngemittel analysieren zu lassen. Auf Grundlage der Ergebnisse können die Nährstoffgehalte der organischen Düngung bei der Planung der mineralischen Ergänzungsdüngung berücksichtigt werden. Sprechen Sie hierzu gerne Ihre Agrar-Niederlassung vor Ort an.

Ihren Nährstoffbedarf für Stickstoff, Phosphat, Kalium, Magnesium und Calcium können Sie über die Onlineplattform des Landes Baden-Württemberg „Düngung BW“ ermitteln. Je nach Standort und Nutzung können darüber hinaus weitere Nährstoffe wie Schwefel oder Selen bei der Grünlanddüngung relevant sein.

Düngung von Pferdeweiden

Bei der Düngung sollten Mineraldünger bevorzugt werden, da der Einsatz von Pferdmist und Gülle einerseits den empfindlichen Geruchssinn des Pferdes stört und andererseits bei der Verbreitung von Parasiten eine große Rolle spielt. Wie bei jeder Düngung ist auch auf Weideflächen die Düngeverordnung zu beachten. Die Bodenuntersuchung auf Phosphat, Kali, Magnesium und den Kalkzustand ist für die optimale Nährstoffversorgung eine wichtige Voraussetzung.

Auch im Grünland wird gekalkt!

Eine bedarfsgerechte Kalkung trägt dazu bei, den pH-Wert des Bodens zu regulieren und geeignete Bedingungen für die Nährstoffverfügbarkeit zu schaffen. Grundlage für die Bestimmung des Kalkbedarfs ist – wie auch im Ackerbau – eine Bodenuntersuchung. Die erforderliche Kalkmenge richtet sich unter anderem nach dem Versorgungszustand und der Bodenart.

Achten Sie deshalb auf eine bedarfsgerechte Kalkversorgung Ihres Grünlands.

 

 

 

 

Erntebergung

Eine runde Sache

Wir bieten Ihnen ein breites Sortiment an Bedarfsartikeln für die zuverlässige Erntebergung. Unser Angebot umfasst:

  1. Folien, Garne und Netze: ür die Erntebergung bieten wir verschiedene Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Mit der Silofolie Silo2Block lässt sich die Silage mit nur einer Folie abdecken. Für Silageballen stehen Ihnen ZG Opti®Badenwickel und ZG Opti®Badennetz zur Verfügung. Für die Heu- und Strohbergung bieten wir mit ZG Opti®Badengarn eine besonders reißfeste Lösung.

     

  2. Siloschutzgitter: Unsere Siloschutzgitter schützen die Silage vor Tierschäden und Witterungseinflüssen und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

     

  3. Silierhilfsmittel: Unsere Kofasil-Produkte unterstützen die Konservierung der Silage und tragen dazu bei, die Nährstoffqualität des Futters zu erhalten.

     

  4. Vogelabwehrsystem: Das sogenannte “Bird-Alert" dient der Abwehr von Krähen und anderen Vögeln am Silo.

Neben unserem Produktsortiment bieten Ihnen unsere Agrar-Verkaufsberater fachkundige Beratung – sowohl in der Zentrale in Karlsruhe als auch vor Ort in unseren Niederlassungen. Sprechen Sie uns gerne an.

 

 

Pflanzenschutz

Gute Gräser verdrängen Unkräuter

Bevor im Grünland eine direkte Unkrautbekämpfung durchgeführt wird, sollten zunächst indirekte Maßnahmen berücksichtigt werden. Eine angepasste Düngung und Nutzung kann dazu beitragen, die Wachstumsbedingungen bestimmter Unkräuter zu beeinflussen. Arten wie Disteln, Wiesenkerbel, Bärenklau, Storchschnabel, Herbstzeitlose, Brennnessel, Schafgarbe und Scharfer Hahnenfuß können je nach Art und Standort durch gezielte Anpassungen der Düngung, einen frühen Schnitt, Beweidung oder mechanische Maßnahmen zurückgedrängt werden. Ein geeigneter Zeitpunkt für mechanische Maßnahmen richtet sich dabei nach der jeweiligen Unkrautart und deren Entwicklungsstadium.

Überschreitet der Unkrautbesatz eine für die Bewirtschaftung relevante Schwelle, können direkte Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich sein. Anschließend kann eine Nach- oder Übersaat dazu beitragen, entstandene Lücken im Pflanzenbestand wieder zu schließen. Eine dichte und leistungsfähige Grasnarbe kann das erneute Aufkommen unerwünschter Pflanzen reduzieren.

UnkrautPflanzen je 10 m²Deckungsgrad in %
Vogelmiere 5-15
Hahnenfuß3-5 
Binsen3-5 
Stumpfblättriger Ampfer3-5 
Distelart3 
Brennessel3-5 
Löwenzahn10-15 
Duwock (Schachtelhalm) <1% in der Grünmasse

 

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Kompetenz!

Das Bild zeigt Rahel Fiedler. Sie hat lange blonde Haare, trägt eine Brille und lächelt in die Kamera. Außerdem trägt sie ein weißes Hemd vor einem neutralen Hintergrund.

Rahel Siegmund

Produktionsmanagement